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639. Absatzveranstaltung von Zuchtstieren am 12. November 2011 und 640. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 14. November 2011

Freude und Enttäuschung! – weibliche Zuchtrinder im Minus
    
Am vergangenen Samstag ging der diesjährige Hauptstiermarkt mit einem sensationellen Ergebnis zu Ende: 29 Herdebuchstiere (IIa) erreichten einen Durchschnittspreis von über € 1.900,- (netto).
Die Qualität war überdurchschnittlich gut und die Leistungsanforderungen wurden von den meisten Stieren weit übertroffen. Aus dem Katalog wurden im Vorfeld auch 2 Jungstiere für die Alpengenetik angekauft.
Auch die fünf B-Stiere (IIb), die die Leistungsanforderungen oder das Exterieur nicht geschafft haben, konnten noch gut verkauft werden  - Durchschnittspreis € 1.084,- (netto).
   

Herbe Enttäuschung
  
Am vergangenen Montag folgte bei der Absatzveranstaltung für weibliche Zuchtrinder dann die große Enttäuschung: über alle weiblichen Tiere ging der Preis um € 57,- zurück, am stärksten bei den Kalbinnen mit einem Minus von € 101,-.
Die Jungkalbinnen dagegen konnten ein Preishoch verbuchen, auch Kühe in Milch und Zuchtkälber konnten leicht höhere Preise gegenüber der letzten Versteigerung verbuchen. Die Qualität war gut, aber die Inlandsnachfrage sank auf 29 Prozent.
Die teuerste Kuh, eine JOLT Tochter von Nigsch Christof, Fontanella ging um € 2.500,- (netto) zu Stöckler Johannes nach Lingenau.
Die teuerste Kalbin, eine JOLDEN Tochter von Klocker Markus, Dornbirn wurde um € 2.260,- (netto) von Huber Thomas, Galtür angekauft.
Bemerkenswert auch der Preis für die teuerste Jungkalbin, eine DIDDI Tochter von Kegele Michael, Bürserberg – sie ging um € 1.620,- (netto) zu Kasper Christian nach St. Gallenkirch.
Dass viele Züchter mit den Preisen nicht zufrieden waren, dokumentieren die 13 nicht abgegebenen Kühe und Kalbinnen.

                               

 Æ 14.11.2011

+/- 24.10.2011

3 Kühe trocken

€ 1.227,-

  - 138,-

39 Kühe in Milch

€ 1.512,-

      21,-

40 Kalbinnen

€ 1.466,-

  - 101,-

16 Jungkalbinnen

    975,-

      92,-

11 Kälber

    478,-

        9,-

1 Nutztiere

€ 1.200,-

 Andere Rassen:

5 Holstein-Kälber

   388,-

  - 152,-

5 Holstein-Kühe

€ 1.394,-

  - 253,-

4 Holstein-Kalbinnen

€ 1.355,-

 - 125,-

1 Fleckvieh-Kühe

  1.300,-

Kühe

€ 920,- bis 

€ 2.500,-

Kalbinnen

€ 800,- bis 

€ 2.260,-

Verkaufsrichtung:

71 % Export

29% Inland

                               

 Æ 12.11.2011

+/- 11.04.2011    

29 HB – Stiere

€ 1.916,-

€ 399

Autor: LK 


                   

638. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 24. Oktober 2011

Preis um EUR 72,- gestiegen
 
Das kleine Angebot und die überwiegend gute Qualität bei Kühen und Kalbinnen haben den Durchnittspreis wieder ansteigen lassen.

Mit 21% Inlandskäuferanteil wurden nur 8 Kühe und 8 Kalbinnen von den Züchtern gekauft – das ist der niedrigste Wert sein langer Zeit.
Dafür war die Nachfrage aus Italien umso größer und die teuerste Kuh, eine PANCHO Tochter (VV: Premium) vom Betrieb Widerin Andreas, Außerbraz, mit 32 kg Milch, wurde von der Fa. Felder für Italien angekauft.

Die teuerste Kalbin, eine STARMAN Tochter von Vögel Herbert, Krumbach, ging um EUR 2.240,- (netto) ins Große Walsertal zu Domig Mario, Blons.


 

                               

 Æ 24.10.2011

+/- 10.10.2011      

4 Kühe trocken

€ 1.365,-

    158,-

20 Kühe in Milch

€ 1.493,-

      48,-

52 Kalbinnen

€ 1.567,-

      56,-

18 Jungkalbinnen

    883,-

  - 120,-

7 Kälber

    469,-

  -   21,-

3 Nutztiere

    980,-

      10,-

Andere Rassen:

      

2 Holstein-Kälber

   540,-

3 Holstein-Kühe

€ 1.647,-

2 Holstein-Kalbinnen

€ 1.480,-

4 Holstein-Nutztiere

€ 1.555,-

1 Fleckvieh-Kalbinnen

€ 1.340,-

Kühe

€ 700,- bis  € 2.040,-

Kalbinnen

€ 900,- bis  € 2.240,-

Verkaufsrichtung:

79 % Export

21% Inland

 

Autor: LK

 

637. Absatzveranstaltung für weibl. Tiere

Spitzenkalbin für Tirol

Die Preise für alle Kategorien konnten auch diesmal nicht mehr das Niveau der ersten September Versteigerung erreichen.
Über alle Kategorien betrug der Rückgang – EUR 94,- netto. Gründe dafür sind einige schwache Tiere, die unter EUR 1000,- verkauft werden mussten, sowie die schwache Inlandsnachfrage und der stockende Absatz in Italien, wo die Landwirte nicht mehr in der Lage sind, hochpreisig einzukaufen. Enttäuschend für viele Landwirte waren die Preise für melkende Kühe, obwohl die Leistungshöhe beeindruckend war. Vor allem in dieser Kategorie waren die inländischen Käufer nicht bereit, höhere Preise zu zahlen.

Positiver Höhepunkt der Versteigerung war TAU Kalbin von Klocker Johannes, Dornbirn, die um EUR 5.200,- (netto) von Klocker Stefan aus Hart im Zillertal ersteigert wurde. Sie ist sicher eine Bereicherung für die Tiroler Braunviehzucht.
Die teuerste Kuh, eine JETWAY Tocher von Burtscher Christof aus Nüziders mit 28 kg Milch wurde von einem italienischen Käufer ersteigert.


                               

Æ 10.10.2011

+/- 19.09.2011    

5 Kühe trocken

€ 1.220,-

€ -   147,-

36 Kühe in Milch

€ 1.445,-

€ -   12,-

49 Kalbinnen

€ 1.504,-

€ -   84,-

8 Jungkalbinnen

€ 1.003,-

4 Kälber

    490,-

    22,-

2 Nutztiere

    970,-

€ -   30,-

Andere Rassen:

      

2 Holstein-Kälber

    350,-

3 Holstein-Kühe

€ 1.380,-

5 Holstein-Kalbinnen

€ 1.292,-

2 Holstein-Nutztiere

€ 1.260,-

Kühe

€ 940,- bis  € 2.120,-

Kalbinnen

€ 800,- bis  € 5.200,-

Verkaufsrichtung:

68 % Export

32 % Inland


Autor LK  


  

 

TAU Kalbin von Klocker Johannes, Dornbirn verkauft um EUR 5.200,- (netto)




    

636. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 19. September 2011

Kühe in Milch gefragt

Am vergangenen Montag wurden 17 Kühe und knapp 70 Kalbinnen versteigert. Erstmalig wurde bei den laktierenden Kühen ein Schalmtest gemacht. Das Ergebnis ist sehr erfreulich, nur 4 Kühe haben in jeweils einem Viertel positiv reagiert.

In Italien wären Kühe in Milch äußerst gefragt. Die Leistungen müssen aber bei über 25 kg Tagesmilch liegen. Je höher die Leistung, desto besser der Preis.

So wurde die teuerste Kuh, eine ZASTER-Tochter von Berkmann Reinhold, Hittisau, mit 36 kg Tagesmilch um EUR 1.900,-- (netto) an einen italienischen Einkäufer verkauft.

Die Qualität der Kalbinnen war wiederum sehr gut. Trotzdem konnte das Preisniveau der letzten Versteigerung nicht ganz erreicht werden. 7  Zuchtkalbinnen erreichten einen Preis über EUR 2.000,-- (netto), wobei zwei davon sogar von italienischen Kunden gekauft wurden. Die teuerste Kalbin, eine VULGO-Tochter von Gasser Karl, Hohenems, ging um EUR 2.960,-- (netto) ins Montafon zu Kessler Josef, Tschagguns.

 

                                                                    Æ 19.09.2011    +/- 05.09.2011

  3 Kühe trocken                                              € 1.367,--               € -  113,--
14 Kühe in Milch                                              € 1.457,--              € -  110,--
68 Kalbinnen                                                    € 1.588,--              € -    74,--
  1 Jungkalbin                                                   €    660,--
  8 Kälber                                                           €    468,--              € -  219,--
  4 Nutztiere                                                       € 1.000,--              € -   446,--


Andere Rassen

  3 Holstein-Kälber                                             €   353,--
  2 Holstein-Kalbinnen                                       €   940,--


Kühe                     €  900,-- bis € 1.900,--
Kalbinnen            €  900,-- bis € 2.960,--

 

Verkaufsrichtung:

68 % Export
32 % Inland

 

Autor: LK

 

 

 

 

 

635. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 05. September 2011

Guter Start

Die erste Absatzveranstaltung des heurigen Herbstes war ein voller Erfolg. Fast zu 100 % eine sehr gute Qualität wurde von den Käufern mit guten Preisen honoriert.

In Summe konnte sich der Durchschnittspreis der weiblichen Tiere um +  EUR 114,- gegenüber der letzten Versteigerung im Mai verbessern.
Insgesamt profitiert der Zuchtviehmarkt von den gegenwärtig hohen Preisen in Europa.
Aber nur qualitativ gute Ware kann auch gut verkauft werden: einige schwach entwickelte, zu leichte Kalbinnen lagen im Preis sehr deutlich unter dem Durchschnitt.
Der Inlandsanteil lag bei 31 % und die Inlandskäufer haben deutlich zur Preisbildung mit beigetragen.
Die teuerste Kalbin, eine VIGOR Tochter von Mangeng Erich aus dem Silbertal, wechselte um EUR 2.420,- (netto) zu Thöni Erich nach St. Gallenkirch.
Die teuerste Kuh in Milch , eine ETVEI Tochter von Kohler Günther aus Hörbranz, wurde von der Fa. Fuchs für Italien gekauft.

Insgesamt erzielten 14 (!) Kalbinnen einen Preis über EUR 2.000,-  (netto) was ein deutlicher Beweis für die gute Qualität war!
Auch die Zuchtkälber konnten im Preis gut zulegen: um fast +  EUR 200,- im Durchschnitt.

Es bleibt zu hoffen, dass nach diesem guten Start die Qualität auf diesem hohen Niveau bleibt.

Eine gute Nachfrage ist auch nach Kühen in Milch vorhanden, sofern die Leistung über 25 kg Tagesmilch beträgt.

                               

 Æ 05.09.2011

+/- 02.05.2011      

2

Kühe trocken

€ 1.480,-

€ +   95,-

12

Kühe in Milch

€ 1.567,-

€ +   36,-

90

Kalbinnen

€ 1.662,-

€ +   77,-

11

Kälber

    687,-

€ +  191,-

7

Nutztiere

€ 1.446,-

€ -   94,-

8

Betriebsauflösungen

    660,-

€ -  265,-

Andere Rassen:

      

4

Holstein-Kühe

  1.445,-

€ -  300,-

Kühe

€ 1.100,- bis  € 1.880,-

Kalbinnen

   980,- bis  € 2.420,-

Verkaufsrichtung:

69 % Export

31 % Inland


Autor LK




634. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 02. Mai 2011

Preise leicht gestiegen

Zum Abschluss der Frühjahrsversteigerungen gab es nochmals einen leichten Preisanstieg bei allen Kategorien, außer bei den trocken stehenden Kühen.
Im Durchschnitt aller weiblicher Tiere stieg der Durchschnittspreis um EUR 4,- auf EUR 1.533,- (netto).

Nicht unerheblich für das gute Preisniveau war die Inlandsnachfrage, die auf 43 Prozent gestiegen ist.

Die Qualität der Kalbinnen war überragend! Sechs Kalbinnen konnten um mehr als EUR 2.000,- (netto) verkauft werden.
Die teuerste Kalbin war eine AGIO-Tochter von Kurt Helbock aus Höchst, die um EUR 2.700,- (netto) zu Fuchs Richard nach Lingenau verkauft wurde.
Die teuerste Kuh, eine ERIC-Tochter von Erich Frick aus Sulz wurde von einem italienischen Einkäufer um EUR 2.000,- (netto) angekauft.
Der Spitzenpreis wurde von einer Red-Holstein-Kalbin von Wolfgang Fink aus Höchst erzielt, die um EUR 3.080,- (netto) von Anton Ladner, Rankweil ersteigert wurde.

Die ersten Kalbinnen, die mit gesextem Sperma (Payoff) belegt waren, erzielten Spitzenpreise. Eine PRUNKI-Tochter und eine TAU-Tochter wurden um EUR 2.440,- bzw. EUR 2.520,- (netto) versteigert.

Die gute Verkaufsstimmung wirkte sich auf alle Verkaufskategorien positiv aus. So konnten neben den Zuchtkälbern (EUR + 83,-) auch die drei Betriebsauflösungen sehr gute Durchschnittspreise erzielen.

 Æ 02.05.2011

+/- 11.04.2011

13

Kühe trocken

€ 1.385,-

€ -   245,-

24

Kühe in Milch

€ 1.531,-

€ +    50,-

38

Kalbinnen

€ 1.585,-

€ +    32,-

11

Kälber

    496,-

€ +    83,-

3

Nutztiere

€ 1.540,-

3

Betriebsauflösungen (33 Tiere)

    925,-

Andere Rassen:

      

4

Holstein-Kühe

  1.745,-

5

Holstein-Kalbinnen

  1.772,-

1

Holstein-Nutztier

  1.680,-

Kühe

€ 800,-

bis € 2.000,-

Kalbinnen

€ 800,-

bis € 2.700,-

Verkaufsrichtung:

57 % Export

43 % Inland




Autor LK

 

632. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 14. März 2011

Preise gestiegen


Die letzte Versteigerung war gekennzeichnet von einem geringen Angebot und starker ausländischer Nachfrage.

Zur Zeit sind die Märkte aufgrund starker Exporte in die Türkei und nach Algerien fast ausverkauft.
So lag das Angebot sowohl beim Braunvieh als auch bei den Holsteins schwerpunktmäßig bei den Kühen in Milch.

Neben einer großen Anzahl an Zuchtkälbern, von denen etliche nicht abgegeben wurden, konnten nur wenige trächtige Kalbinnen angeboten werden. Diese konnten aber im Preis stark anziehen. Bei den Kühen war die Preissteigerung moderat.

Teuerste Kuh war eine President-Tochter aus dem Betrieb Josef Nessler, Braz, die um EUR 2.060,- nach Italien verkauft wurde.

Bei den Kalbinnen lag der Höchstpreis bei EUR 1.600,-. Sowohl die Prevo-Tochter von Hans Flatz, Hittisau als auch die Vox-Tochter von Simone Feurstein, Schwarzach gingen nach Italien.

Bei den Holstein-Kühen konnte Leo Amann, Schlins für eine Zenith-Tochter den höchsten Preis erzielen. Sie wurde um EUR 2.180,- von Eugen Reiner, Hittisau gekauft.

Die teuerste Holstein-Kalbin war eine Jucamp-Tochter von Norbert Heidegger, Möggers, die um EUR 1.880,- von Hans Peter Bilgeri, Hittisau gekauft wurde.
  

 Æ 15.03.2011

+/- 17.01.2011

2

Kühe trocken

€ 1.260,-

€ +    32,-

37

Kühe in Milch

€ 1.491,-

€ +    19,-

15

Kalbinnen

€ 1.531,-

€ +  175,-

35

Kälber

    443,-

€ -     47,-

Andere Rassen:

      

2

Holstein-Kälber

     520,-

€ +    20,-

12

Holstein-Kühe

  1.685,-

€ -   345,-

5

Holstein-Kalbinnen

  1.656,-

1

Fleckvieh-Nutz-Kalb

     300,-

Kühe

    920,- bis

€ 2.180,-

Kalbinnen

€ 1.300,- bis

€ 1.880,-

Verkaufsrichtung:

68 % Export

32 % Inland




Autor LK

    

631. Absatzveranstaltung für Stiere und weibliche Rinder am 17. Jänner 2011

Preisniveau unverändert

Die erste Versteigerung 2011 brachte ein leichtes Plus von EUR 10,– gegenüber der letzten Versteigerung im Dezember.

Steigern konnten sich die trockenen Kühe und die Kalbinnen, die in guter Verkaufskondition waren. Preiseinbußen gab es bei den Kühen in Milch, wo die Leistungshöhe nicht mehr an die Dezember-Versteigerung heranreichte.
Kühe mit Leistungen über 27 Kilogramm wären auf dem italienischen Markt gefragt. Die Lieferanten an Parmesankäsereien erhalten derzeit 65 Cent pro Kilogramm Milch und die Produzenten sind auch bereit, entsprechende Preise zu zahlen.

Auch auf dieser Versteigerung zahlte ein italienischer Landwirt für vier Kühe, die ihm entsprechen, Preise über EUR 2.000,–! Die Leistung muss stimmen.

Die teuerste Kuh war eine Denver-Tochter von Heinz Blum mit einer Einsatzleistung von 27 Kilogramm, die um EUR 2.320,– von einem italienischen Landwirt gesteigert wurde.

Die teuerste Kalbin war eine Trump-Tochter von Christoph Burtscher, die um EUR 1.840,– ebenfalls nach Italien verkauft wurde.
Trotz des großen Angebotes konnten die Zuchtkälber gut vermarktet werden. Der Durchschnittspreis lag leicht unter dem Vorjahresniveau, trotzdem konnten einige Kälber Preise über EUR 600,– erzielen.



Stiermarkt

Das Stierangebot war gut und alle HB-Stiere konnten verkauft werden. Das Preisniveau lag rund EUR 200,– unter dem vom Vorjahr, obwohl zwei Stiere für die Besamung angekauft wurden. Export Türkei

Derzeit werden von der ARGE Braunvieh fieberhaft Tiere für den Export in die Türkei gesucht. Der Export erfolgt über zwei österreichische Firmen. Vor allem kleinträchtige Tiere ab vier Monaten Trächtigkeit sind gefragt. Die Ankaufspreise liegen zwischen EUR 1.300,– und EUR 1.500,–.

Meldungen  beim Vorarlberger Braunviehzuchtverband unter T 05574/42368.


 Æ  17. 01. 2011

 +/- 6. 12. 2010 

10 Kühe trocken

€ 1.228,-

€ +    46,-

39 Kühe in Milch

€ 1.472,-

€ -   171,-

42 Kalbinnen

€ 1.347,-

€ +    55,-

  1 Jungkalbin

€ 2.080,-

45 Kälber

   490,-

€ -     21,-

Andere Rassen:

2 Holstein-Kühe

€ 2.030,-

€ +  964,-

1 Holstein-Nutztier

    400,-

1 Fleckvieh-Kalb

    440,-

2 Fleckvieh-Nutztiere

€ 1.440,-

Kühe

€ 900,-   bis

€2.380,-

Kalbinnen

€ 800,-   bis

€1.840,-

Verkaufsrichtung:

69 % Export

31 % Inland

     

Stiere

Æ  17. 1. 2011

+/- 12. 11 .2010

13 HB-Stiere

€ 1.332,-

€ -   198,-




Autor LK

   

 

Versteigerungsberichte 2010



   

630. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 06. Dezember 2010

Spitzenpreise für Spitzenkühe


Höhepunkt der letzten Versteigerung des Jahres 2010 waren nicht nur die höchste Auftriebszahl sondern auch eine selten gesehene Qualität bei den Kühen in Milch.

Diese Qualität wurde von den Käufern honoriert und es erreichten fünf Kühe von 25 einen Preis über EUR 2.000,- (netto).
Elf der 25 Kühe wurden von der Firma Fuchs für einen italienischen Bauern im Käsereigebiet angekauft!

Die teuerste Kuh, eine WURL-Tochter von Eugen Pfeifer aus dem Montafon, wurde um EUR 2.500,- (netto) für den erwähnten italienischen Landwirt gekauft.

Der Preisanstieg gegenüber der letzten Versteigerung betrug knapp EUR + 260,- netto!

Bei den Kalbinnen blieb der Durchschnittspreis stabil (EUR + 17,- netto). Gründe dafür waren einerseits die schwache Beteiligung der inländischen Käufer sowie die recht schwache Verkaufskondition der jüngeren Kalbinnen. In diesem Bereich wurden auch einige Kalbinnen zu dem erzielbaren Preis nicht abgegeben.

Die teuerste Kalbin, eine ETVEI-Tochter von Andreas Geser aus Dornbirn, wurde um EUR 1.800,- (netto) von Hans Peter Bilgeri aus Lingenau gekauft.
Am lebhaften Markt und den guten Preisen war sicher auch die zusätzlich anwesende Firma Schwaninger aus Tirol beteiligt.




                               

Æ 06.12.2010

  +/- 15.11.2010

4 Kühe trocken

€ 1.182,-

€ +    19,-

25 Kühe in Milch

€ 1.643,-

€ +  259,-

70 Kalbinnen

€ 1.292,-

€ +    17,-

7 Jungkalbinnen

    765,-

€ -   110,-

27 Kälber

    511,-

€ -       2,-

3 Nutztiere

€ 1.353,-

€ +  393,-

Andere Rassen:

      

1 Holstein-Nutztier

  1.200,-

€ +     23,-

3 Holstein-Kühe

  1.066,-

€ -    414,-

4 Holstein-Kalbinnen

  1.325,-

€ -      16,-

1 Fleckvieh-Kalb

     600,-

Kühe

€ 960,- bis € 2.500,-

Kalbinnen

€ 800,- bis € 1.860,-

Verkaufsrichtung:

72 % Export

28 % Inland



Autor LK



      

629. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 15. November 2010

Keine Spitzenpreise


Auf der vorletzten Versteigerung im heurigen Jahr wurden viele Zuchttiere aufgetrieben und die Holstein-Züchter hatten ihre Schwerpunktversteigerung mit knapp über 20 Stück.

Der Bedarf der Inlandskäufer hielt sich in Grenzen: nur 37 Prozent der Tiere blieben in Vorarlberg. Deutlich wurde nach Qualität bezahlt, bei den Kalbinnen wurde die EUR 2.000,- Grenze nicht erreicht.
Gut behauptet im Preis haben sich die Kühe. Die teuerste Kuh, eine Prunki-Tochter von Christoph Nigsch, Fontanella, wurde um EUR 2.020,- (netto) von Johannes Stöckler, Lingenau gekauft.
Der Durchschnittspreis der Kalbinnen sank um EUR 120,- auf unter EUR 1.300,-. Die Qualität der jüngeren und schwächeren Tiere genügte nicht den Ansprüchen. Die teuerste Kalbin, eine Tochter des Natursprungstieres „Superstar“ wurde um EUR 1.780,- (netto) von Richard Fuchs, Lingenau gekauft.
Die Zuchtkälber haben sich bei gut EUR 500,- mit einem leichten Plus stabilisiert. Gute Preise gab es für die Jungkalbinnen.


Holstein
Die Holstein-Kühe erreichten im Durchschnitt von 10 Kühen nicht ganz EUR 1.500,- netto. Die teuerste Kuh, eine Talent-Tochter von Christoph Mähr, Düns, wurde um EUR 1.940,- (netto) von Reinhard Hofer, Lustenau gekauft. Die teureste Kalbin, eine Joyboy-Tochter von Hermann Rädler, Möggers ging um EUR 2.000,- an Manuel Barwart, Röns.


                               

 Æ 15.11.2010

+/- 25.10.2010

6 Kühe trocken

€ 1.163,-

€ +  187,-

29 Kühe in Milch

€ 1.381,-

€ -     12,-

52 Kalbinnen

€ 1.273,-

€ -   120,-

8 Jungkalbinnen

    875,-

€ +  190,-

18 Kälber

    513,-

€ +      6,-

2 Nutztiere

    960,-

€ -     65,-

Andere Rassen:

      

3 Holstein-Nutztiere

  1.177,-

10 Holstein-Kühe

  1.481,-

9 Holstein-Kalbinnen

  1.341,-

Kühe

€ 1.000,-

bis € 2.020,-

Kalbinnen

    800,-

bis € 2.000,-

Verkaufsrichtung:

63 % Export

37 % Inland




Stiermarkt


Der diesjährige Hauptstiermarkt war gekennzeichnet von guter Qualität im Exterieur und bei der Abstammung. 38 Herdebuchstiere wurden im Schnitt um EUR 1.530,- (netto) verkauft.
Der teuerste Stier, ein Glenn-Sohn von Edwin Wohlgenannt, Altach wurde um EUR 3.540,- vom Viehzuchtverein Alberschwende angekauft.
Fünf Stiere konnten Preise über EUR 2.000,- erzielen. Nur ein Stier wechselte zum Mindespreis von EUR 1.000,- den Besitzer.



                               

 Æ 15.11.2010

+/- 14.11.2009  

38 HB-Stiere

€ 1.530,-

€ +   39,-



Autor LK




       

627. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 25. Oktober 2010

Preise durchwachsen



Das Angebot war groß und die Halle zum Bersten voll.
Doch von 180 aufgetriebenen Tieren wurden nur 140 abgegeben und der

Käuferanteil aus dem Inland lag auf dem sehr niedrigen Niveau von 21 Prozent.

Bei den Kühen in Milch, Jungkalbinnen und Kälbern wurde ein großer Prozentsatz nicht abgegeben. Die Preise entsprachen nicht den Erwartungen und die Kauflust der heimischen Züchter war sehr gering. Zwei Drittel der verkauften Kälber gingen nach Tirol.

Die trockenen Kühe mussten den größten Preisrückgang verkraften.

Die teuerste Kuh war eine Dynasty-Tochter von Klaus Huber aus Dornbirn und wurde von der Firma Felder um EUR 1.820,- (netto) für Italien angekauft.
Der überwiegende Anteil der Kalbinnen wurde von den vier anwesenden Handelsfirmen aus Italien gekauft.

Die teuerste Kalbin war eine  Denver-Tochter von Josef Meusburger, Großdorf und wurde um EUR 2.360,- (netto) von Norbert Wirth nach Andelsbuch geholt.

 

                               

 Æ 25.10.2010

  +/- 04.10.2010  

6 Kühe trocken

   976,-

€ -   272,-

33 Kühe in Milch

€ 1.393,-

€ +    48,-

66 Kalbinnen

€ 1.393,-

€ -     69,-

8 Jungkalbinnen

    685,-

€ -       7,-

17 Kälber

    507,-

€ -   105,-

4 Nutztiere

€ 1.025,-

€ -   195,-

Andere Rassen:

1 Holstein-Kuh

  1.660,-

3 Holstein-Nutztiere

  1.480,-

1 Fleckvieh-Kalbin

     680,-

1 Fleckvieh-Nutztier

     600,-

Kühe

   800,- bis

€ 1.820,-

Kalbinnen

   960,- bis

€ 2.360,-

Verkaufsrichtung:

79 % Export

21 % Inland



Autor LK

 

626. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 04. Oktober 2010

Preise unverändert

Aufgrund des wunderbaren Herbstwetters war die Versteigerungshalle nur halb gefüllt. Trotzdem war die Nachfrage sehr gut. Fünf italienische Viehhändler kauften 72 Prozent der Tiere. Bei den Kühen in Milch blieben über 50 Prozent im Inland.

Nur bei den Kälbern war die Preissituation unbefriedigend. So wurden von 16 Kälbern nur fünf abgegeben.

Die teuerste Kuh, eine Prolog-Tochter (Pronto-Sohn) von Imelda Neuhauser, Dalaas, wurde um EUR 1.900,- (netto) von Klaus Nenning, Lingenau ersteigert.
Die teuerste Kalbin, eine Silvio-Tochter von Norbert Stemer, Bartholomäberg, wurde um EUR 2.440,- (netto) von Richard Fuchs, Lingenau gekauft.
Insgesamt konnten vier Zuchtkalbinnen mit einem Preis von über EUR 2.200,- (netto) verkauft werden.



                               

 Æ 04.10.2010

+/- 20.09.2010 

7 Kühe trocken

€ 1.248,-

€ +      8,-

21 Kühe in Milch

€ 1.345,-

€ +    96,-

59 Kalbinnen

€ 1.462,-

€ +    29,-

5 Jungkalbinnen

    692,-

5 Kälber

    612,-

3 Nutztiere

€ 1.220,-

Andere Rassen:

1 Holstein-Kalbin

  1.520,-

2 Holstein-Nutztiere

  1.330,-

1 Fleckvieh-Nutztier

  1.060,-

Kühe

   800,-  bis

€ 1.900,-

Kalbinnen

   800,-  bis

€ 2.440,-

Verkaufsrichtung:

72 % Export

28 % Inland




  Autor LK


    

625. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 20. September 2010

Preise moderat


Nach dem Höhenflug bei der ersten Herstversteigerung haben die Preise einen leichten Dämpfer erhalten.

Trotz durchschnittlich guter Qualität, besonders bei den Kalbinnen, sind die Preise im Schnitt um über EUR 150,- zurück gegangen.
Erschwerend für den Absatz war die geringe Nachfrage aus dem Inland (30% Inlandskäufer; wenig Kaufinteressenten bei strahlendem Herbstwetter!) und die jetzt deutlich merkbaren Lücken bei der Blauzungen-Impfung: mehr als 20(!) Tiere haben nie eine Impfung gehabt und konnten nur im Inland abgesetzt werden, was den Preis deutlich minderte.

Die teuerste Kuh, eine Prunki-Tochter von Winder Otmar wurde von Moll Franz Anton um EUR 1.800,- gesteigert.

Das teuerste Rind, eine Stuward-Tochter von Thöny Erich/Manfred, wurde um EUR 2.400,- von Fuchs Richard gekauft.


 

                               

 Æ 20.09.2010

  +/- 06.09.2010

  3 Kühe trocken

€ 1.240,-

€ -    80,-

15 Kühe in Milch

€ 1.249,-

€ -  221,-

77 Kalbinnen

€ 1.433,-

€ -  147,-

  8 Kälber

    580,-

€ +     5,-

  1 Nutztier

€ 1.360,-

Andere Rassen:

1 Holstein-Kuh

  1.420,-

3 Holstein-Nutztiere

  1.380,-

2 Fleckvieh-Nutztiere

  1.280,-

Kühe

   800,-

bis € 1.800,-

Kalbinnen

   800,-

bis € 2.400,-

Verkaufsrichtung:

70 % Export

30 % Inland




   Autor LK

 


        

 

624. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 06. September 2010

Aufatmen

Nach der langen Durststrecke im vergangenen Herbst und heurigen Frühjahr konnten die Züchter auf der 1. Herbstversteigerung wieder einmal aufatmen.
Sehr gute Qualität und eine große Nachfrage der zahlreich erschienenen Händlerschaft haben zu einem zufriedenstellenden Ergebnis geführt.

Auch die Vorarlberger Züchter ließen sich von der Qualität überzeugen und kauften fünf Kalbinnen und eine Kuh in Milch um über EUR 2.000,-.
Die Kuh, eine Stuward-Tochter von Eugen Pfeifer, Gaschurn, wurde um EUR 2.000,- von Daniel Ganahl, Tschagguns gekauft.
Auch die teurste Kalbin, eine Volpe-Tochter von Jürgen Berthold, Silbertal, blieb im Montafon: Sie wurde von Peter Marlin, St. Gallenkirch um EUR 2.300,- gekauft.

                               

 Æ 06.09.2010

+/- 03.05.2010 

10 Kühe in Milch