Seminar im Agrarzentrum West - Tiergesundheit im Fokus der Zuchttrainer und LKV-Mitarbeiter

Seminar im Agrarzentrum West - Tiergesundheit im Fokus der Zuchttrainer und LKV-Mitarbeiter

Am 13. und 14. September fand im Agrarzentrum West - dem modernsten Vermarktungszentrum in Europa -erstmals ein gemeinsames Weiterbildungsseminar von den Zuchttrainern und den Mitarbeitern der Landeskontrollverbände statt.

Über 30 Teilnehmer aus Vorarlberg und Tirol nutzten diese Möglichkeit, sich bei diesem Seminar brandaktuelle Infos zu den Bereichen Fütterung und Tiergesundheit zu holen. Das Seminar wird im Rahmen der Projekte „Bildungsoffensive Rinderzucht“ und „LKV-Herdenmanagement mit Gesundheitsmonitoring“ - zwei geförderten Projekten aus der Ländlichen Entwicklung 2007-13 - insgesamt 4-mal in Österreich angeboten.

 

DI Franz Tiefenthaller zeigte unter anderem bei der Milchviehfütterung Möglichkeiten auf, importierten Soja durch heimische Eiweißalternativen zu ersetzen. Erstmals stellte er auch das neue Modul zur Online Rationsberechnung vom Projekt „LKV-Herdenmanagement mit Gesundheitsmonitoring“ vor, welches noch in diesem Jahr fertiggestellt werden wird. Mit diesem Modul wird der Anwender die Möglichkeit haben, die Leistungsdaten seiner Herde direkt mit der verfütterten Ration vergleichen und somit Optimierungsansätze erkennen zu können.

 

Dr. Johann Gasteiner vom LFZ Raumberg-Gumpenstein analysierte die Ursachen und Möglichkeiten zur Prophylaxe der sogenannten „ Berufskrankheiten“ der Hochleistungskühe. Besonderes Interesse weckte er auch mit der Vorstellung des aktuellen Versuchs, bei dem Langzeit-pH-Messungen im Pansen der Kühe durchgeführt werden und somit wesentliche Schlüsse auf die Wirkungen verschiedener Futtermittel und Fütterungsmethoden gezogen werden können. Dieser Versuch ist bisher weltweit einzigartig und erfreut sich nun weltweit größtem Interesse.

 

Dr. Petra Winter, Vizerektorin der VetMedUni Wien, lenkte im Anschluss den Focus auf den Bereich Eutergesundheit. Auswertungen vom Projekt Gesundheitsmonitoring Rind zeigen, dass in den Bereichen Fruchtbarkeit und Eutergesundheit ca. 80 % der Diagnosen gestellt werden und sie somit die mit Abstand häufigsten Abgangsursachen darstellen. Sie präsentierte ihre Ergebnisse des Projektes zur Senkung der Zellzahl. Mit Hilfe von dem dabei erstellten Modell ist es möglich, kritische Kühe (dabei handelt es sich um Kühe, die gefährdet sind, euterkrank zu werden) um ca. 60 Tage früher zu erkennen, da anstatt der fixen Grenze Einzeltierparameter herangezogen werden. Mit Hilfe von rasch eingeleiteten Milchuntersuchungen ist es somit möglich viele Eutererkrankungen frühzeitig zu unterbinden. Mit Hilfe eines straff umgesetzten Sanierungskonzeptes konnte Frau Dr. Winter bereits mehrere Betriebe sanieren, ohne dabei die Merzung der euterkranken Kühe in den Vordergrund zu stellen. Behandlungen in der Frühlaktation oder beim Trockenstellen sind mit den größten Erfolgschancen verbunden.


Aktuelles:

Almfest auf der Sidanalm

SO, 01.07.2018, Schwendberg

Versteigerung Vlbg.

MO, 27.08.2018

1033. Versteigerung

DI, 28.08.2018, Imst

Versteigerung

MI, 29.08.2018 Rotholz

Versteigerung Vlbg.

MO, 17.09.2018

1034. Versteigerung

DI, 18.09.2018 Imst

Versteigerung

MI, 19.09.2018 Rotholz

Versteigerung Vlbg.

MO, 08.10.2018 Dornbirn

1035. Versteigerung

DI, 09.10.2018, Imst

Versteigerung

MI, 10.10.2018 Rotholz

Versteigerung Vlbg.

MO, 22.10.2018, Dornbirn

1036. Versteigerung

DI, 23.10.2018, Imst

Versteigerung

MI, 24.10.2018 Rotholz

Versteigerung Vlbg.

MO, 05.11.2018, Dornbirn