EU lehnt Butterverkäufe aus der Intervention ab

EU lehnt Butterverkäufe aus der Intervention ab

Neben den Butterverkäufen wurden auch keine Gebote für Magermilchpulver akzeptiert. Den Verkauf von Molkereiprodukten aus der Intervention gestaltet die EU-Kommission äußerst vorsichtig, um ja keinen Druck auf den Marktpreis auszuüben.

Ein Gebot über 725 kg Butter aus einem Interventionslager in Frankreich lehnte die Kommission gestern im Verwaltungsausschuss ab. Der gebotene Preis von EUR 310,- pro 100 kg war mäßig. Er hätte aber mit der kleinen Menge gerechtfertigt werden können, die höhere Transportkosten verursacht. Dennoch lehnte die Kommission ab, um ja keine Schlagzeilen über fallende Preise zu provozieren. Die Zuschläge für Butter im vergangenen Verwaltungsausschuss lagen bei EUR 330,- pro 100 kg.

 

Gebote für 500 t Magermilchpulver aus der Intervention wies die Kommission ebenfalls zurück. Die Preise von EUR 196,- bis 198,- pro 100 kg lagen unter dem Marktniveau von EUR 223,- pro 100 kg für Magermilchpulver für Speisezwecke und von EUR 209,- pro 100 kg für Futterzwecke.

 


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