Berglandmilch ist gerüstet !

Berglandmilch ist gerüstet !

Der Umbau der Käserei der Tirol Milch in Wörgl ist die größte Einzelinvestition der Berglandmilch der vergangenen Jahre. Dies erklärten Johann Schneeberger, Obmann der Berglandmilch und Josef Braunshofer, Geschäftsführer, im Rahmen eines Pressegesprächs in Wörgl.

80 Prozent der Tiroler Milchproduzenten liefern an die Tirol Milch, das sind 3200 Bauern und 800 Almbetriebe. Der Marktanteil konnte in den letzten beiden Jahren im Bereich Frischmilch, Butter und Käse ausgebaut werden.



Im nächsten Jahr werden sich jedoch die Bedingungen für die Landwirte ändern, denn das bisherige Quotensystem wird europaweit abgeschafft. „Schon jetzt hat das System keine preisbildende Wirkung mehr“, erklärte Schneeberger. Man kann davon ausgehen, dass ab nächstem Jahr mehr Milch produziert wird, die Molkereimanager  rechnen mit einem Plus von zehn Prozent. Dies war ein Grund dafür, die Kapazitäten in Wörgl zu erneuern bzw. auf das dreifache zu erhöhen. „Wir wollen jeden Liter der Berglandmilch veredeln und nicht als Rohmilch verschicken“, beteuerte Braunshofer.



Das ist in Wörgl passiert

Früher war die Käserei im Keller untergebracht, jetzt wird im Erdgeschoss produziert. Mit Hilfe eines kontrollierten Raumklimas soll die Qualität des Käses kontinuierlich hoch bleiben, in der Produktion wird papierlos gearbeitet und energietechnisch ist das Werk mit einem eigenen Hackschnitzelwerk unabhängig.

In diesem Bereich gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wörgl, die über die Stadt verteilt Mikrowärmenetze aufbaut, in welches Tirol Milch ab Herbst 2014 einspeisen wird. Über drei Monate lang sind die alte und die neue Käserei parallel gelaufen, was letztendlich die Kläranlage nicht mehr ausgehalten hat und für Geruchsbelästigung sorgte. Seit wenigen Wochen läuft die Produktion nun ausschließlich im neu adaptierten Werk.



Neue Absatzmärkte in Afrika und Asien

Den Focus will die Berglandmilch vor allem auf die Drittländermärkte legen, das ist Nordafrika ebenso wie der Ferne Osten und Amerika. Dorthin werden vor allem Produkte mit längerer Haltbarkeit geliefert, also in erster Linie Hartkäse, welcher in Tirol erzeugt wird. Zudem besteht eine große Nachfrage nach Molke-Eiweißkonzentraten, speziell für Sportler oder für Babys, und dafür wird die Milch pulverisiert.



In Österreich gibt es zwei Pulverwerke, von denen eines der Berglandmilch gehört. Auf die Frage, warum Stefan Lindner, Obmann der Tirol Milch bei diesem Gespräch nicht anwesend sei, antwortete Braunshofer: „Die Berglandmilch ist eine österreichische Molkerei, Bundesländergrenzen sind für uns nicht mehr vorhanden.“ Er betonte aber auch, dass Lindner auf Urlaub sei.



Dass es weitere Fusionen geben könnte im Zuge des Falles der Milchquote, sehen weder Obmann noch Geschäftsführer. „Diese Größe ist für uns passend“, so Braunshofer.



Quelle-Brigitte Eberharter Top Agrar-


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