Aktuelles vom Schlacht- und Nutzvieh

Aktuelles vom Schlacht- und Nutzvieh

Biozuschlag bei Schlachtkälbern gestiegen - Verlust einer Ohrmarke muss gemeldet werden - Änderung der TKVO bei Schweinen, Schafen und Ziegen

Noch höherer Biozuschlag bei Schlachtkälbern

Der Biozuschlag für Schlachtkälber lag bei entsprechender Klassifizierung (Vermarktungsalter unter 4 Monaten, Kaltgewicht über 80 kg, Fleischfarbe 1 bis 4) bisher das ganze Jahr über konstant bei 70 Cent pro kg Schlachtgewicht kalt. Aufgrund der verstärkten Nachfrage in den Herbstmonaten und dem Überangebot im Frühjahr wurde nun ein neues System im Biokalbfleischbereich entwickelt. Der Biozuschlag im Frühjahr beträgt nunmehr 60 Cent pro kg Schlachtgewicht, für den Herbst hingegen ist ab nun ein Zuschlag von 90 Cent/kg SG für Biovollmilchkälber garantiert. Das bedeutet, dass bei einem Kalb mit 100kg Schlachtgewicht mit 100 Euro Zuschlag inkl. Mwst. zu rechnen ist. Durch diese Umstellung wird der hohen Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte Rechnung getragen und für den Bauern sind hohe Preise zu erwarten.

 

Verlust einer Ohrmarke bei Schlachttieren

Grundsätzlich muss ein Tier, welches zur Schlachtung gemeldet wird, zwei Ohrmarken besitzen. Wenn das Tier nur mehr eine Ohrmarke aufweist, muss der Bauer, sofern es sich zeitlich mit dem Schlachttermin ausgeht, eine zweite nachbestellen. Ist die Schlachtung nur kurzfristig möglich, muss der Verlust einer Ohrmarke bei der Meldung des Tieres bekannt gegeben werden.

 

Änderung bei Verbringungsmeldungen für Schweine, Schafe und Ziegen

Seit kurzem gibt es eine Änderung in der Tierkennzeichnungsverordnung. Unter anderem wurde festgelegt, dass die Meldungen über die Verbringungen und untersuchungspflichtige Schlachtungen bei Schweinen, Schafen und Ziegen ab April 2011 im Postweg nicht mehr möglich sind. Bis zum 31. März 2011 werden von der Statistik Austria die Postkarten für Verbringungsmeldungen noch entgegengenommen. Nach dem 31.03.2011 einlangende Postmeldungen werden ausnahmslos nicht mehr angenommen und daher die Meldung als nicht erfolgt angesehen. Dies hat natürlich Sanktionen zur Folge. Achtung: Alle Meldungen müssen spätestens am 7. Kalendertag nach dem Ereignis erfolgen!

 

 Meldungen über "autorisierte" Meldestellen

  • Tiroler Vieh Marketing - für Schweine
  • Tiroler Schafzuchtverband - für Schafe und Ziegen
  • Raiffeisengenossenschaft Osttirol - für Schweine, Schafe und Ziegen

Diese Organisationen übernehmen für alle von ihnen vermittelten Tiere die Zu- bzw. Abgangsmeldungen.

 

Meldungen per Internet durch den Landwirt

Die Meldung kann unter www.statistik.at/ovis/aktuelles nach Benutzerregistrierung erfolgen. Ebenso können dort die Meldeformulare bestellt werden.

 

Meldung pe FAX an 01/71 128 - 7782 mit den dafür vorgesehenen Formularen

Faxformulare können werktags von 09:00 bis 12:00 Uhr unter 01/ 71 128 – 8100 bestellt werden. 


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