104. Jahreshauptversammlung

104. Jahreshauptversammlung

Am 15. Mai 2011 zog der Tiroler Braunviehzuchtverband die Bilanz übers das Jahr 2010 und hielt die inzwischen 104. Jahreshauptversammlung in diesem Jahr im Veranstaltungszentrum KiWi in Absam ab.

Dabei bewies sich einmal mehr, dass das Interesse an der Braunviehzucht ungebrochen hoch ist, denn der Festsaal war bis auf den letzten Platz mit 400 Teilnehmern gefüllt. Besonders bemerkenswert war, dass Vertreter fast aller Viehzuchtvereine vertreten waren.


Der neugewählte Verbandsobmann Ing. Thomas Schweigl konnte neben hunderten Züchterinnen und Züchter aus Tirol, zahlreiche Funktionäre, Obmänner und Geschäftsführer anderer Verbände, und hochrangige Vertreter der Tiroler Agrarpolitik und der bäuerlichen Standesvertretung begrüßen. In seinem Bericht für das Jahr 2010 konnte der Obmann auf ein ausgezeichnetes und entscheidungsreiches Jahr  zurückblicken. Neben den Höhepunkte mit der Eröffnung des Agrarzentrum West und der Neugründung des größten Braunviehgenetikverbundes der EU, der Alpengenetik konnte er besonders auf ein erfolgreiches Jahr in Sachen Vermarktung zurückblicken und präsentierte der Vollversammlung einen ausgeglichenen Haushalt. Positiv hob er die viele Tierschauen hervor die aktive Werbung für die Rasse Braunvieh und Motivationsimpulse vor allem für junge Züchterinnen und Züchter sind.


Geschäftsführer DI Reinhard Winkler konnte in seinem Tätigkeitsbericht ebenfalls eine durchwegs positive Bilanz ziehen. Auch die Versteigerungspreise bei den Kühen und Kalbinnen die aufgrund der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 rückläufig waren konnten im Jahr 2010 wieder normalisiert werden.  In Summe wurden im Jahr 2010 2.934 Tiere über Versteigerungen vermarktet.  Besonders hervorzuheben war die Werbetätigkeit des Tiroler Braunviehzuchtverbandes. So waren die heimischen Züchterinnen und Züchter auf den verschiedensten Messen in ganz Europa, Asien und Nordafrika vertreten. Dabei waren die ausgestellten Braunviehtiere die Werbung schlechthin und die Rasse Braunvieh erfreut sich einer großen internationalen Beliebtheit.

 


Nutzungsdauer, Lebensleistung und Leistungssicherheit
sind Eckpfeiler für erfolgreiche Milchproduktion und Zuchtviehvermarktung. Im Zuchtziel liegt der Tiroler Braunviehzuchtverband mit dem Bekenntnis zur nachhaltigen Steigerung der Milchleistung unter Berücksichtigung der Fitnesseigenschaften und der Wirtschaftlichkeit sicher im Trend der Zukunft. Besonderes Augenmerk im Zuchtziel ist die Fruchtbarkeit, das Abkalbeverhalten, die Persistenz, die leistungsunabhängige Nutzungsdauer und die Eutergesundheit. So ist es betriebswirtschaftlich sinnvoll, dass eine Braunviehkuh unter guten Umweltbedingungen in fünf Laktationen 30.000 bis 35.000 kg Milch erbringen sollte. „Leistungssicherheit gepaart mit gutem, funktionellen Exterieur und die ausgesprochenen Hartkäsereieigenschaften sind der Grund, dass die Rasse international so beliebt ist!“ so Geschäftsführer DI Reinhard Winkler.

 


Original Braunvieh
Auch seitens der Original Braunviehzucht konnte DI Reinhard Winkler nur positives berichten so ist es gelungen innerhalb von wenigen Jahren den Original Braunviehbestand wieder deutlich zu erhöhen. Insgesamt gab es in Tirol im Jahr 2010 180 Betriebe mit 419 OB Kühen und 262 OB Kalbinnen. Die Rasse Original Braunvieh erfreut sich durch konsequente Zuchtarbeit wieder einer großen Beliebtheit.
Zukunftsaussichten
Geschäftsführer DI Reinhard Winkler betont in seinem Bericht die Wichtigkeit der wirtschaftlichen Merkmale wie Nutzungsdauer, Fruchtbarkeit, Inhaltsstoffe und Leistungssicherheit. Er betont auch, dass die weitere Verbesserung dieser Merkmale zum weiteren Erfolg der Rasse Braunvieh und damit verbunden zum Erfolg für jede Braunviehzüchterin und jeden Braunviehzüchter beiträgt. Weiters muss auf die klare Positionierung der Rasse Braunvieh als ideale Rasse für das Grünland mit ihren ausgezeichneten Verkäsungseigenschaften, die gerade in der Milch- und Almwirtschaft Tirols von größter Bedeutung sind.
Mit Braunvieh am Markt bestehen
Zu diesem wichtigen Thema hielt der Obmann der zentralen Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Rinderzüchter  und selbst faszinierter Braunviehzüchter ÖR Anton Wagner das diesjährige Festreferat. Kernpunkt in seinem Bericht war die Tatsache dass viel Betriebsführer ihre wirtschaftliche Situation dank der Rasse Braunvieh verbessern konnten und dass jeder Züchter auf die Vorzüge dieser Rasse vertrauen soll.

 

Durch diese Jahreshauptversammlung wurde wieder unter Beweis gestellt, dass Braunvieh aus Tirol, sich auf dem richtigen Weg befindet und ein unverzichtbarer Partner der heimischen  Landwirte für eine wirtschaftliche Milchproduktion bzw. Rinderproduktion ist.

  • Die Leistungssicherheit der Rasse ist vorhanden und hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen.
  • Die Stoffwechselelastizität vor allem für Drittländer ist enorm, vor allem die Hitzetoleranz und die ruhige und sanfte Wesensart sprechen für die Rasse Braunvieh.
  • Die überlegenen Fundamente, die problemlosen Abkalbeeigenschaften sowie die Nutzungsdauer und damit verbunden die hohe Lebensleistung werden von internationalen Partner immer wieder als unschlagbare Vorteile der Rasse genannt.
  • Dazu kommt die Qualität der Milchinhaltsstoffe besonders im Bezug auf das Kappa Kasein BB das vor allem für die Käseausbeute ausschlaggebend ist.

Aktuelles:

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DO, 03.05.2018, Imst

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DI, 22.05.2018, Imst