Besamung / SVV

Aktuelles aus der Besamung

Die Hauptauslieferung von Samendosen an Tierärzte und Eigenbestandsbesamer ist abgeschlossen.

Positive Vererber:
Die positiven Stiere aus Vorarlberg konnten sich nur mäßig absetzen. Von den Auslandstieren waren vor allem PAYSSLY, VIGOR, BROOKINGS und MIKE sehr gefragt. Leider konnten von MIKE nicht alle Kunden beliefert werden. Eine erste Nachlieferung ist jetzt eingetroffen und wieder knapp verfügbar. Von VIGOR und BROOKINGS sollte ab Mitte Jänner wieder genügend Sperma eintreffen um ausreichend verfügbar sein.
Die Stiere mit Restlager (Denver und Zaster) sind inzwischen aufgebraucht!

Gesexte Stiere:
Von den gesexten Stieren ist nur mehr eine geringe Menge PAYOFF verfügbar. Auf Wunsch werden hier auch Nachbestellungen entgegen genommen. BONGOLO und CARLOS sind ebenfalls nur mehr auf Bestellung erhältlich.  Bei den Tierärzten sind noch teilweise gesexte Portionen von diesen Stiere verfügbar!

Teststiere:
Von den Prüfstieren sind derzeit noch alles Stiere verfügbar. Der Stier GALAN wird bis Anfang Jänner ausverkauft sein. Von den anderen Teststieren ist derzeit noch genügend Sperma vorhanden.
Restportionen gibt es auch noch von den Teststieren PREGO (Premium x Vinbrei) WUMAN (Wurl x Premium)

Erste genomische Stiere bald im Einsatz:
Anfang des Jahres sollten die ersten genomischen Stiere in den Einsatz kommen. Vorgesehen sind derzeit 3 Stiere der Alpengenetik die herausragende Ergebnisse aufweisen.

VAPIANO (Vasir x Payoff),
VIGOZAK (Vigor x Vinozak)
VALDINI (Vasir x Juvin)

Sonderportionen auf Bestellung:
Jene Züchter die einen anderen Stier für eine gezielte Anpaarung wollen, können nach wie vor ihre Bestellung an den Braunviehzuchtverband bzw. an die SVV richten
(Ansprechpartner: Kuno Staudacher Tel. 05574-42368-13 svvno@rinder.lk-vbg.at).
Bitte eine gewisse Lieferzeit einplanen!

Neueste Zuchtwerte für positive Vererber (siehe Liste):


Beim Original Braunvieh wurden der Stier DOM (CH) oft verwendet, gefolgt von Isidor, Singau und Donar.
Immer mehr verwenden auch OBV Stiere als Gebrauchskreuzung, zum Teil auch im Hinblick auf die sinnvolle Verwendung des weiblichen Kalbes!

Insgesamt ist auch ein leichter Anstieg der Mastbesamungen zu verzeichnen. Besonders im Frühjahr und Sommer steigen bekanntlich die Mastbesamungen.

In den Monaten Oktober bis März wurden 2500 Besamungen mit den klassischen Maststieren, Weiß Blaue Belgier und Blonde d´ Aquitaine durchgeführt.









  

BRAUNVIEH PROGRAMM 2012

Preise und Blutlinien ab 1. Oktober 2011

 Preis für

 Normal-

Name

Vater x M-Vater

Nummer

 Mitgl.

 preis

Positive

Vererber

 

 

 

Alibaba

President x Starbuck

CH 120033040506

23.-

26.-

Brookings NEU

Payoff x Denmark

US 198.772

23.-

26.-

Dally

Pronto x Emerald

US 197.305

21.-

24.-

Hayden NEU

Trek x Collection

CH 120030430669

18.-

21.-

Joel

Ace x Prelude

US 196.150

21.-

24.-

Jongleur

Polo x Starbuck

CH 120027093693

23.-

26.-

Joystick NEU

Gobon x Vandalae

CH 120042618604

21.-

24.-

Juvel

Juvin x President

AT 801.277.372

7.-

9.-

Mike NEU

Moiado x Dominate

IT 021001490006

23.-

26.-

Payoff

Prelude x Collection

US 193.627

18.-

21.-

Payssli

Payoff x Hussli

DE 0813034326

21.-

24.-

Präse

President x Starbuck

AT 223.384.672

7.-

9.-

Premero

Premium x President

AT 788.190.947

7.-

9.-

Premissimo

Premium x President

AT 458.928.307

7.-

9.-

Prohuvo

Pronto x Hussli

DE 0938542953

21.-

24.-

Vigor

President x Even

US 195.618

23.-

26.-

Vobis

Vogue x Jup

AT 932.861.872

7.-

9.-

gesextes

Sperma

 

 

 

Bongolo NEU

Vido x Premium

CH 120035015977

36.-

45.-

Carlos

Cognac y Jetway

CH 120030810881

29.-

29.-

Payoff

Prelude x Collection

US 193.627

36.-

45.-

nur noch Restportionen bei Tierärzten !!!

Restportionen:

leider ausverkauft!

 

 

 

Denver *TM

Prelude x Jetway

US 193.557

12.-

12.-

Zaster

Zoldo x Jetway

IT 021.000.782.330

18.-

18.-

Prüfstiere:      

Nur für Mitglieder !!!

 

 

 

Hanno

Huray x Eros

AT 474.818.517

7.-

Hans

Huray x Collection

AT 145.217.917

7.-

Joe

Joel x Prunki

AT 553.548.617

7.-

Poppey

Nesta x Camelot

CH 120085605470

7.-

Galan

Glenn x Zoldo

CH 120082774612

7.-

Galan in Kürze ausverkauft !!!

Original

Braunviehstiere

Alle OBV Stiere

(siehe OBV-Katalog)

7 /20.-

7/ 22.-

Gebrauchs

kreuzungsstiere

 

 

 

Alle Rassen

siehe Katalogbeilage

8.-

8.-

(Preise exkl.10% MwSt. - gültig ab 1. Okt. 2011 -  Preisänderungen vorbehalten!)

Gesextes Sperma – gewinnt an Bedeutung!

Das Angebot an gesextem Sperma  für milchbetonte Rinderrassen wird laufend größer und besser. Deshalb überlegen  immer mehr Züchter solches Sperma einzusetzen, um zu mehr weiblichen Nachkommen zu gelangen. Derzeit werden von verschiedenen Besamungs- stationen besonders von Holstein, Braunvieh und Jersey gesexte Samenportionen angeboten. Die Preise für den Endverbraucher schwanken je nach Station und Stier von € 45,- bis € 80,- Netto.  Der Einsatz von gesextem Sperma garantiert eine 90 %-ige Sicherheit für weibliche Nachkommen und einen Besamungserfolg von zirka 60 Prozent.

Zur Handhabung mit gesextem Sperma geben die Besamungsstationen folgende Empfehlungen. Dabei ist sowohl für den Landwirt als auch für den Besamer einiges zu beachten.

Einsatz auf Rinder
Das Sperma sollte möglichst nur bei Rindern angewendet werden, die eine deutliche Brunst mit normalem Zyklus Verhalten zeigen.

Besamungszeitpunkt
Die Tiere sollten zirka 6 -12 Stunden nach der Hauptbrunst besamt werden. Dabei ist eine
2 - 3 -malige Brunstkontrolle empfehlenswert.

Sperma Vorbereitung
Nachdem in den gesexten Sperma Pailletten deutlich weniger Spermien enthalten sind als bei herkömmlichen Samenportionen, ist eine schonende Vorbereitung der Samen- Pailletten besonders wichtig.

Dabei gilt es folgendes zu beachten:
- Besamungspistole vorwärmen auf 35 º bis 37 º C
- Auftauen des Spermas, 30 – 45 Sekunden bei 35 º bis 37 º
- Sperma darf nicht mit Wasser in Berührung kommen – nach dem Wasserbad die Paillette abtrocknen (Wasser tötet Spermien!)
- Die Besamungspistole sollte beim Transport zum Stall oder Rind keinen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden – möglichst nahe am Körper transportieren und keimfrei halten (Kälteschock vermeiden!)
- Das Tier sollte rechtzeitig fixiert werden um keine Zeit zu verlieren
- Die Ablage des Sperma erfolgt wie bei der herkömmlichen Besamung, direkt hinter den Cervix
- Auf stressfreie Besamung achten. Wenn das Tier nicht mehr rindert, sollte es ruhig wieder mit der Gruppe zusammen gebracht werden. Die Gruppe soll stressfrei bleiben.  

Die Besamungsstationen, die gesextes Sperma anbieten, weisen deutlich auf die Einhaltung dieser Empfehlungen hin um erfolgreiche Befruchtungen zu erzielen.

Bestellung von gesextem Sperma
Die Bestellung von gesextem Sperma sollte möglichst über den jeweiligen Landeszuchtverband erfolgen. Die Zuchtverbände melden die Bestellungen an den Tiersamen- Vertrieb- Vorarlberg (SVV) weiter, die sich dann um eine kostengünstige und gesammelte Lieferung bemühen.
Die Auslieferung erfolgt normalerweise über die routinemäßigen Samenausgaben der SVV. Wenn von einem Stier normales und gesextes Sperma im Umlauf ist, sind die Tierärzte angewiesen, gesextes Sperma auf dem Besamungsschein deutlich zu kennzeichnen.

Weiter Auskünfte erhalten sie beim Tiersamen- Vertrieb- Vorarlberg (SVV), Jahnstraße 20, 6900 Bregenz , Tel. 05574-42368-13, Fax: 4238-6 , Email: svvno@rinder.lk-vbg.at 


            

Embryotransfer

WICHTIG:
Für die Abstammungsüberprüfung muss das Blut der Mutter vorhanden sein!
Bitte stellen sie sicher, dass die Embryotransferation eine DNA Karte der Mutter anlegt, bevor sie - aus welchen Gründen auch immer - das Zeitliche segnet! 



Embryogewinnung
Die Embryogewinnung darf nur von Embryotransferteams (Bewilligung durch Landesregierung) durchgeführt werden. Eine Liste der in Vorarlberg zur Embryogewinnung zugelassenen Tierärzte ist bei der Landwirt-schaftskammer erhältlich.

Embryoübertragung
Grundsätzlich kann jeder Tierarzt die Übertragung vornehmen. Über die Verpflanzung wird ein ET -Schein ausgestellt (analog zum Sprungschein) der zugleich auch für die Geburtsmeldung erforderlich ist.

Embryoverkauf
Der freie Verkauf der Embryonen ist möglich. Sie müssen in einer Embryotransfereinrichtung gewonnen werden, von Zuchttieren stammen und gekennzeichnet sein. Bei der Abgabe müssen die Embryonen von ent-sprechenden Herkunftsbescheinigungen und DNA - Karten begleitet werden. Bei genügend Nachfrage kann auch eine Versteigerung über den Verband durchgeführt werden.

Embryoimport (aus EU und Drittländern)
Es müssen die veterinärrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden. Auskünfte erteilt der Amtstierarzt.

Embryo-Kälbermarkierung
Vor Ausstellung des Stammscheines muss das Ergebnis der DNA-Untersuchung (auf Kosten des Züchters) vorliegen.


    

Genomische Selektion

Was ist das Prinzip?

Bisher gehen in die Zuchtwertschätzung Abstammungsinformationen und Leistungsinformationen vom Tier selbst, sowie von verwandten Tieren ein. Aufgrund neuer Technologien ist es jetzt möglich, kostengünstig derzeit ca. 50.000 Marker-Genotypen (SNP-Marker) aus dem Genom (DNA) eines Tieres zu bestimmen. Aufbauend auf diesen Genotypen, die von Stieren mit zuverlässigen konventionellen Zuchtwerten (Vergleichsstichprobe) stammen, wird eine Schätzformel abgeleitet, mit der bereits bei Jungstieren ein "direkt" genomischer Zuchtwert geschätzt werden kann.
Dabei wird deren Genotyp mit der Vergleichsstichprobe verglichen. Für jeden der 50.000 Marker eines Jungstieres wird der geschätzte Effekt des betreffenden Markers aus der Vergleichsstichprobe genommen und am Schluss alle 50.000 Effekte zusammengezählt. Daraus ergibt sich dann der entsprechende positive bzw. negative Wert für den genomischen Zuchtwert.
Zur Verbesserung der Genauigkeit wird der "direkt" genomische Zuchtwert der Jungstiere mit dem vorgeschätzten Zuchtwert (= Ahnenindex) zum eigentlichen genomischen Zuchtwert kombiniert. Je mehr Stiere mit zuverlässigen Zuchtwerten in der Vergleichsstichprobe für die Entwicklung der Schätzformel zur Verfügung stehen, desto sicherer kann der genomische Zuchtwert geschätzt werden.

Was kann sie bringen?
Der entscheidende Punkt für den Erfolg der genomischen Selektion und für die Auswirkungen auf die Zuchtpraxis liegt in der Sicherheit genomischer Zuchtwerte. Sind die Sicherheiten so hoch, dass es verantwortbar ist Jungstiere breit einzusetzen, dann hat dies einen großen Einfluss auf den Zuchtfortschritt, da sich das Generationsintervall bei Stieren von 6 Jahren auf unter 2 Jahre verkürzt. Sind die Sicherheiten nicht ausreichend dann wird es wahrscheinlich zu einer Vorselektion von Teststieren kommen. In diesem Fall würde sich weder das Zuchtprogramm, noch der zu erwartende Zuchtfortschritt dramatisch ändern.
Genomische Zuchtwerte sind grundsätzlich für alle Merkmale schätzbar, für die auch konventionelle Zuchtwerte verfügbar sind. Relativ gesehen erhöhen sich bei genomischen Zuchtwerten die Sicherheiten von Fitnessmerkmalen sogar stärker als jene von Milchleistungsmerkmalen. Darin liegt die Chance, dass die genomische Zuchtwertschätzung zu einer Verbesserung der Fitness und Gesundheit unserer Rinder beitragen kann.
Man muss sich aber immer wieder bewusst sein, dass man auch genomische Zuchwerte für diese Merkmale nur dann genau schätzen kann, wenn es ausreichend viele Informationen aus der Leistungsprüfung auch für die kritischen Merkmale Fitness- und Gesundheit gibt.
Wie ist der Entwicklungsstand bei Braunvieh?
Erste genomische Zuchtwerte für Braunvieh gibt es bereits in der Schweiz. Auch in den USA fließen genomische Informationen in die Zuchtwertschätzung ein. Erste genomische Zuchtwerte werden im Herbst 2011 verfügbar sein.

(Dr. Hermann Schwarzenbacher und Dr. Christa Egger-Danner, ZuchtData)

      
        

Prüfstiereinsatz

Der Teststiereinsatz ist die Grundlage jedes Zuchtprogrammes. Bei mangelndem Prüfeinsatz ist das Zuchtprogramm wertlos. Als Anreiz für die Besamung mit Teststieren wurde die Prüfstiertöchterprämie eingeführt. Die ersten 24 Töchter eines Prüfstieres mit abgeschlossener Leistung erhalten Euro 150,- Prämie. Voraussetzung ist, dass die Mutter mindestens 75 - 75 - 75 - 75 (bzw. 7/7/7) bewertet ist und dass die Tochter bei der HB-Bewertung vorgestellt wird.
Für Exporttiere sollten Positive Vererber aus Vorarlberg verwendet werden.


Brunstkalender
Der Verband stellt jedem Mitglied einen Brunstkalender zur Verfügung. Benutzen Sie dieses Angebot, um die Fruchtbarkeit im Stall zu überwachen und zu verbessern.


      

Erbfehler

Das neue TZ-Gesetz 2009 enthält einen eigenen Paragraphen über "Erbfehler". Jeder Rinderhalter ist verpflichtet, alle Missbildungen, Erbfehler, gehäufte Sterilitäten usw. dem Zuchtverband, der LK oder der Landesregierung zu melden. Die Landesbehörde kann dann über eine allfällige Sperre eines bestimmten Vatertieres entscheiden.

B e k a n n t e   E r b f e h l e r   b e i m   B r a u n v i e h :

Weaver
Dieser Erbfehler zeigt sich erst, wenn die Tiere die Geschlechtsreife erreichen oder bereits trächtig sind (im Alter von 5 bis 18 Monaten). Betroffene Tiere haben Mühe beim Aufstehen (abgegrätschte Hinterbeine), zeigen einen unsicheren, schwankenden Gang und magern vor allem in der Nachhand ab.

Spinnengliedrigkeit
Die Entwicklung der Gliedmaßen beim Fötus ist gestört: Die in der Regel tot geborenen Kälber haben überlange, sehr dünne ("Spinnenfüße") und leichtbrüchige Röhrenknochen. Die Sehnen der Gliedmaßen sind verkürzt, die Gelenke verkrümmt oder versteift. Zusätzlich sind häufig eine Unterkieferverkürzung und eine Delle auf der Stirn zu beobachten.

SMA - Spinale Muskelatrophie
In der Regel zeigen sich erst im Alter von 3 bis 5 Wochen Lähmungserscheinungen. Es entstehen Probleme beim Aufstehen und die Kälber liegen fest (in Brustlage). Der Muskelschwund zeigt sich vor allem im Stotzenbereich. Bewusstsein und Sauglust sind nicht gestört. Eventuell kommt es zu Atemnot und Husten bei der Milchaufnahme. Als häufigste Komplikation tritt eine Lungenentzündung auf, so dass die Kälber selten älter als 2 Monate werden.

SDM - Spinale Dismyelinisierung
Die davon betroffenen Kälber liegen ab Geburt häufig in Seitenlage mit gestreckten Beinen fest. Den Kopf hal-ten sie häufig nach oben hinten ("Mondguckerhal¬tung"). Da betroffene Kälber auf keine Behandlung ansprechen, gehen sie in der Regel in der 1. Lebens¬woche ein oder werden eingeschläfert.

Erbfehlerstrategie des Verbandes
Die Frequenz des Auftretens von Erbfehlern soll grundsätzlich möglichst tief gehalten werden. Die Strategie zur Bekämpfung richtet sich auch nach dem wirtschaftlichen Gewicht des Erbfehlers. Wichtig ist die Akzeptanz der Züchter für die Bekämpfungsmaßnahmen.
Bei Spinnengliedrigkeit ist der Schaden gravierend, da neben dem Verlust des Kalbes auch die Kuh gefährdet ist. Erkannte Trägerstiere scheiden sofort aus der Zucht aus, Trägertiere können nicht als Stiermutter oder Stiervater verwendet werden.

Bei SDM und SMA ist mit dem Verlust des Kalbes der Schaden kleiner. Erkannte Trägertiere werden lückenlos gekennzeichnet und gelangen in beschränktem Umfang nur dann zum Einsatz, wenn sie sich auf Grund der Prüfergebnisse als überdurchschnittliche Vererber bewiesen haben.


Kennzeichnung der Erbfehler (internationale Vereinbarung)

* TA

frei von Spinnengliedrigkeit auf Grund eines Gentestes

(A)

Träger der Spinnengliedrigkeit

(A*)

Träger der Spinnengliedrigkeit auf Grund eines Gentestes

*TW

frei von Weaver auf Grund eines Gentestes

(W)

Weaver Träger

(W*)

Weaver Träger auf Grund eines Gentestes

*TM

frei von SMA auf Grund eines Gentestes

(M)

SMA Träger

(M*)

SMA Träger auf Grund eines Gentestes

*TD

frei von SDM auf Grund eines Gentestes

(D)

SDM Träger

(D*)

SDM Träger auf Grund eines Gentestes

Meldung
Der Verband ersucht jeden Züchter, im Interesse der gesamten Braunviehzucht, alle verdächtigen Kälber zu melden. Dies ist notwendig, um einerseits Träger von Erbkrankheiten frühzeitig zu erkennen und andererseits Missverständnisse durch falsche Diagnosen und Gerüchte zu vermeiden. Verdächtige Tiere sollten rechtzeitig (= 2 Wochen vor der Schlachtung) dem Amtstierarzt gemeldet werden, damit das Rückenmark entnommen werden kann. Unkosten trägt der Verband.

Erbfehlerträger
Alle Erbfehlerträger sind lückenlos gekennzeichnet. Im Stammschein und in der ZAR Datenbank kann jederzeit abgelesen werden, ob ein Stier Anlagenträger ist.

SMA - Kälber,
die zur Untersuchung über den Amtstierarzt abgegeben werden, werden vom Seuchenfonds entschädigt, bis der Stier offiziell als Träger veröffentlicht wird (bei zwei dokumentierten Fällen). Für SMA Kälber aus Besamungen nach der Veröffentlichung werden keine Entschädigungen gezahlt. Das Erkrankungsrisiko trägt der Züchter.      


           

Neuer Besamugstarif:

Durch die vereinbarte Indexanpassung für das Besamungshonorar an Tierärzte und Besamungstechniker wird die Gebühr mit 1.1.2012 von EURO 18,50 auf 19,0 angepasst.

Die Tarifvereinbarung erfolgte mit der Tierärztekammer.


(Vereinbarung mit der Tierärztekammer. Alle Tarife sind 10% MWSt. pflichtig)


Besamungshonorar

Euro 19,00

Verwaltungsbeitrag 

Euro   0,59

Besamungstarif     

Euro 19,59

Sonntagszuschlag   

Euro   5,-


Der einheitliche Besamungstarif innerhalb des Sprengels ist für Besamer und Landwirt verbindlich.
Jeder Landwirt hat jedoch die freie Wahl des Besamers!
Zusätzliche Wegkosten für einen Besamer außerhalb des eigenen Sprengels können auf dem Besamungsschein vermerkt, und dann zentral abgerechnet werden.


V E R R E C H N U N G

Die Verrechnung erfolgt aus rationellen Gründen über Bankeinzug. Die Abbuchung erfolgt quartalsweise.
Wird die Abbuchung von der Bank nicht durchgeführt, werden die Besamer angewiesen, beim betreffenden Betrieb nicht mehr zu besamen.
Eine separate Rechnungslegung ist mit zusätzlichen Kosten verbunden, die mit Euro 2,20 verrechnet werden. Wir bitten dafür um Verständnis.


Fruchtbarkeitsüberwachungsprogramm
Im Jahr 2003 wurde ein von Dr. Stöckler ausgearbeitetes Fruchtbarkeitsprogramm gestartet. Es werden über den neuen Besamungsschein verschiedene Daten erhoben, über die EDV erfasst und ausgewertet. Problembetriebe werden im Rahmen des neuen Tiergesundheitsdienstes, der beim Tiergesundheitsfonds angesiedelt ist, beraten und saniert.
Das neue Fruchtbarkeitsprogramm des Tiergesundheits-fonds wird vom Land zu einem wesentlichen Teil mitfinanziert.

Samenzukauf
Jeder Züchter hat die Möglichkeit Samen, der nicht im Zuchtprogramm angeboten wird, aus anderen Zuchtgebieten für seinen Eigenbedarf zuzukaufen.
Zukäufe dürfen gemäß neue m TZ-Gesetz 2009 nur über EU zugelassene Samendepots oder Besamungsstationen erfolgen. Beim Samenbezug sind die veterinärrechtlichen Bestimmungen einzuhalten.
Auskünfte erteilt der Amtstierarzt.
Prüfstiere (Stiere ohne Zuchtwertschätzergebnis) dürfen nur über einen anerkannten Zuchtverband eingesetzt werden.

Samenvertriebsstelle:
Schriftliche Bestellungen mit genauen Angaben können auch an die Samenvertriebsstelle gerichtet werden. Zu beachten ist, daß bei Kleinmengen der Preis wegen der Kosten für Transport und Verwaltung relativ hoch werden kann. Bei Sonderbestellungen sind längere Lieferzeiten einzuplanen.

Besamungsschein
Der Besamungsschein ist ein Dokument und die Grundlage für die durchgeführte Besamung und den verwendeten Stier. Die Verrechnung erfolgt ausschließlich nach den Angaben auf dem Besamungsschein. Dieser muss daher vollständig ausgefüllt sein! Jeder Züchter kann den Besamer frei wählen.


          

SVV

 

Der Samenvertrieb Vorarlberg (SVV) ist eine unabhängige Einrichtung, die für die Oranisation und Verteilung der Samen aller Rassen zuständig ist. Neben Holstein, Braunvieh und Fleckvieh werden auch Stiere der Rassen Blonde Aquitaine, Blauer Belgier, Grauvieh, Jersey, Pinzgauer, Tuxer, Pustertaler, Angus, Limousin, Piomonteser, Charolais, Murbodener, Galloway, Schottisches Hochlandrind, Waldviertler sowie Hinterwäldler angeboten.

 

Bei Fragen und Anregungen zum SVV wenden Sie Sich an die

 

S.V.V. Tiersamen-Vertriebsstelle Vorarlberg GmbH

Jahnstraße 20

6900 Bregenz

Tel.: 05574 42368

Fax: 05574 42368-6

email: svvno@rinder.lk-vbg.at

 

 

 

Aktuelles:

Fachvortrag Milchproduktion

04.02.2012 AZW Imst

Junior Classic 2012

11.02.2012 Kematen

Zuchtviehversteigerung

21.02.2012 Imst

Zuchtviehversteigerung

22.02.2012 Rotholz

Tiroler TGD-Tag 2012

02.03.2012 Hopfgarten

6. Dairy Grand Prix

10.-11.03.12 Wieselburg

Zuchtviehversteigerung

12.03.2012 in Dornbirn

Zuchtviehversteigerung

20.03.2012 Imst

Zuchtviehversteigerung

21.03.2012 Rotholz

Jungzüchterchampionat

24.-25.03.2012 Ried

TA Oberes Gericht

14.04.2012 Prutz

TA Hinteres Zillertal

15.04.2012 Mayrhofen

Zuchtviehversteigerung

16.04.2012 in Dornbirn

Zuchtviehversteigerung

17.04.2012 Imst

Zuchtviehversteigerung

18.04.2012 Rotholz