Versteigerungsberichte 2015

685. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 30. November 2015

Dramatischer Einbruch!
 
Fast 200 aufgetriebene Tiere, 28 Prozent davon wegen zu geringem Preis nicht abgegeben, acht Stück ohne Angebot und ein Preisrückgang von EUR 187,-!
Das ist das Fazit der letzten Versteigerung des heurigen Jahres.
Obwohl die Qualität der Tiere zum Teil sehr gut war, kamen weder die inländischen Käufer noch die Exportfirmen in eine gute Kauflaune.
Bei den Kühen wurden nur gut ein Drittel exportiert, bei den Kalbinnen war es umgekehrt: zwei Drittel Export und ein Drittel Inlandskäufer.
Die bestehenden Veterinärbestimmungen erschweren die Situation zusätzlich: da Versteigerungstiere innerhalb von sechs Tagen verladen werden müssen, kann ein Händler für den Export nur dann kaufen, wenn der Abnehmer neben ihm sitzt oder Zusagen gemacht hat. Dementsprechend mager waren die Bankreihen der Viehhandelsfirmen besetzt.
Aber auch der inländische Käufer war angesichts des Milchpreises und der vollen Ställe im ganzen Land sehr vorsichtig beim Zukauf.
Trotzdem gab es einige Highlights mit einer hochpreisigen Jungkalbin und drei Tieren über EUR 2.000,-.
  
 

BV Jungkalbin

 

 

BRUTE „Fliege“

EUR 1.640,-

Verkäufer: Jürgen Beer, Sschnepfau

 

 

Käufer: Monika Vonblon, Bings

 

 

 

BV Kalbin

 

 

JUREK „Erika“

EUR 2.540,-

Verkäufer: Thomas Huber, Galtür

 

 

Käufer: Richard Fuchs, Lingenau

 

 

 

HF Frischmelk

 

 

ELLMAU RED „Bärbel“

EUR 2.060,-

Verkäufer: Josef Anton Mätzler, Andelsbuch

 

 

Käufer: Hubert Hagspiel, Hittisau

 

 

 

HF Kalbin

 

 

MADEIRA RED „Radieuse“

EUR 2.940,-

Verkäufer: Josef Anton Mätzler, Andelsbuch

 

 

Käufer: Ignaz Fink, Andelsbuch

 
 

 
 
 

684. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 09. November 2015

Ergebnis durchwachsen
 
Zuerst die gute Nachricht: Eine Spitzenkalbin um über EUR 4.000,- und vier weitere Zuchttiere um über EUR 2.000,- machten auf der vergangenen Versteigerung deutlich, dass Qualität immer noch ihren Preis hat!
Daneben wurden aber knapp 16 Prozent der Zuchttiere nicht abgegeben, weil die Verkäufer mit dem Preis nicht zufrieden waren. Der Durchschnittspreis der Nutztiere sank auf unter EUR 900,- und die Inlandsnachfrage war sehr gedämpft (21 Prozent). Kühe unter 23 kg Milch und mittleren Exterieur erhielten kaum ein Angebot. Auch bei den jüngeren eher schwach entwickelten Kalbinnen wurde nur zögerlich gesteigert.
Absoluter Höhepunkt des Tages war die Genox-Boy Tochter „Flora“ von Paul Drexel aus Nenzing.
Um die exterieurstarke 2-jährige Kalbin entwickelte sich gegen Ende der Versteigerung eine spannende Bieterschlacht. Leopold Fehr aus Lingenau ersteigerte das Spitzentier letztlich um EUR 4.220,- (netto).
 
 
Weitere Spitzenpreise:
 

BV Kalbin

EUR 2.420,-

Jongleur Tochter

von Daniel Fitsch, Bartholomäberg

Käufer: Stefan Klocker, Zillertal

BV Kuh

EUR 2.240,-

Mike Tochter von Michael Ammann, Röns

Käufer: Ländle Vieh Vermarktung für Export

BV Kuh

EUR 2.080,-

Carlos Tochter von Wolfgang Fink, Höchst

Käufer: Patrik Maier, Bartholomäberg

RF Kuh

EUR 2.060,-

Fidelity Tochter von Gerold Giselbrecht, Sulzberg

Käufer: Armin Schwendinger, Dornbirn

 
 

 
 
 

682. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 19. Oktober 2015

Preisrückgänge
 
Eine deutlich schwächere Qualität sowie ein verhaltenes Kaufinteresse im Inland haben zu einem Preisrückgang von knapp EUR 200,- geführt.
22 Zuchttiere wurden nicht abgegeben, da sich die Züchter höhere Preise erwartet haben. Spitzenpreise wie auf den letzten Versteigerungen hat es leider nicht gegeben.
Die teuerste Kuh, eine Fantastic Tochter von Christoph Burtscher, Nüziders, wurde um EUR 1.920,- (netto) von der Ländle Vieh Vermarktung für Italien ersteigert. Die teuerste Kalbin, eine Brookings Tochter von Michael Pfeifer, Gaschurn, wurde von Thomas Huber, Galtür, um EUR 1.920,- (netto) gekauft.
  
 

 
 
 
 

681. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 05. Oktober 2015

Starker Preisanstieg
 
Klein aber fein hätte man die Versteigerung am vergangenen Montag bezeichnen können. Sehr gute Qualität und eine gute Nachfrage brachten einen Preisanstieg um EUR 124,- gegenüber der letzten September-Versteigerung.
Die Frischmelken-Kühe und die Kalbinnen präsentierten sich in Top Verkaufskondition. Trotz der geringen Inlandsnachfrage von 17 Prozent wurden sehr gute Preise erzielt. Gleich fünf Zuchttiere erreichten einen Preis von über EUR 2.000,- (netto).
 
 
Kühe:
Kat. 35                    EUR 2.020,-                 Jongleur x Denver mit 31 kg (!) Milch
                                                                    von Gernot Gorbach, Thüringerberg
                                                                    Käufer: Fa. Fuchs Ehrenfried, Lingenau
 
Kalbinnen:
Kat. 65                    EUR 2.120,-                 Jongleur x Denver von Karl Gasser,
                                                                    Hohenems
                                                                    Käufer: Fa. Fuchs Richard, Lingenau

Kat. 68                    EUR 2.200,-                 Holzer (Huray) x Paramont von Helmut
                                                                    Albrich, Dornbirn
                                                                    Käufer: Fa. Felder Franz, Dornbirn

Kat. 70                    EUR 2.000,-                 Hanno (Huray) x Dale von Wolfgang
                                                                    Fink, Höchst
                                                                    Käufer: Thomas Moosbrugger, Au

Kat. 73                    EUR 2.120,-                 Payssli x Jangi von Harald Spiegel,
                                                                    Rankweil
                                                                    Käufer: Thomas Bischof, Hohenems
 
 

 
 
 

680. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 21. September 2015

Kaum Inlandsnachfrage
 
Die zweite Versteigerung des heurigen Herbstes bot mit knapp 100 Zuchttieren ein eher schwaches Angebot. Die Qualität war durchwachsen, neben einigen sehr hochwertigen Zuchttieren war zum Teil auch eher schwache Ware im Angebot.
Die Inlandsnachfrage sank mit 14 Prozent auf  einen neuen Tiefpunkt. Nur eine Kuh und einige Kalbinnen wurden im Inland abgesetzt.
Über alle weiblichen Tiere ergab sich ein leichtes Minus von EUR 48,- gegenüber der letzten Versteigerung. Immerhin konnten zwei formschöne Kalbinnen um über EUR 2.000,- versteigert werden. Die teuerste Kalbin, eine Nestor (Nesta) Tochter von Paul Drexel, Nenzing, wurde um EUR 2.720,- (netto) von Richard Fuchs, Lingenau, ersteigert.
Die teuerste Kuh, eine Prohuvo Tochter von Herbert Sohler, Eichenberg, wurde um EUR 1.680,- von Werner Feurstein, Bizau, angekauft. Um den gleichen Preis ersteigerte die Fa. Fuchs eine Carlos Tochter mit 28 Kilogramm Tagesmilch von Erich Frick, Sulz.
  
 

 
 
 

679. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 31. August 2015

Spitzenpreise zum Saisonstart
 
Mit fast 200 aufgetriebenen Tieren war die erste Versteigerung zum heurigen Saisonstart eine der größten der letzten Zeit.
Auch die Ränge der Viehhändler waren voll belegt und damit die Nachfrage vorhanden. In den Ställen war es schwül und heiß und die Nachfrage aus dem Inland sehr begrenzt. Ab Mittag waren nur noch vereinzelte inländische Kaufinteressierte vorhanden.
Der Inlandsabsatz lag bei 20 Prozent. Trotzdem wurden für die qualitativ hochwertigen Tiere Spitzenpreise erzielt wie schon lange nicht mehr: eine Kalbin über EUR 3.000,- und sechs Zuchttiere über EUR 2.000,- verblieben überwiegend im Inland (siehe Tabelle).
Gegenüber der Mai Versteigerung konnten alle Kategorien im Preis zulegen.
Der Durchschnittspreis über alle weiblichen Tiere (Kühe und Kalbinnen) lag mit EUR 1.540,- um EUR 105,- über dem Durchschnitt der letzten Versteigerung.
Ein großes Angebot mit überwiegend guter Qualität traf auf eine rege Nachfrage aus dem Ausland und hinterließ mehrheitlich zufriedene Gesichter.
 
 
Spitzenpreise vom 31.08.2015 (Nettopreise)
 
Holstein:
teuerste Kuh            EUR 2.120,–   Duke Tochter mit 30 kg Milch von Lucia
                                                        Achberger, Hohenweiler;
                                                        Käufer: Michael Kegele, Bürserberg
 
Braunvieh: 
teuerste Kuh            EUR 1.940,–   Payssli Tochter mit 30 kg Milch von Erich
                                                        Frick, Sulz;
                                                        Käufer: Fa. Felder für die Messe Bergamo
 
teuerste Kalbin        EUR 3.160,–   Prunki Tochter von German Violand, Sulzberg;
                                                       Käufer: Jakob Paul, Hittisau
                                EUR 2.800,–   August (Alibaba) Tochter von Johannes
                                                       Klocker, Dornbirn;
                                                       Käufer: Jakob Paul, Hittisau
                                EUR 2.620,–   Payboy Tochter von Erich Mangeng, Silbertal;
                                                       Käufer: Xaver Hagspiel, Hittisau
                                EUR 2.160,–   Payoff Tochter von Simone Feurstein,
                                                       Schwarzach;
                                                       Käufer: Christof Wirth, Andelsbuch
                                EUR 2.120,–   Brookings Tochter Walter Natter, Egg;
                                                       Käufer: Richard Fuchs, Lingenau
 
teuerster Jährling    EUR 2.220,–   Fantastic von Peter Loacker, Bludesch;
                                                       Käufer: Jakob Paul, Hittisau
 
teuerstes Kalb         EUR 1.180,–   Fantastic von Peter Loacker, Bludesch;
                                                       Käufer: LVV (Kaufauftrag)
  
  

 
 
 

678. Absatzveranstaltung für weibliche Tiere und Stiere am 04.05.2015

Leichtes Plus
 
Eine starke Inlandsnachfrage (48 Prozent) und eine sehr gute Qualität der Kalbinnen aller Rassen führten zu einem leichten Plus von EUR 28,- zum Abschluss der Frühjahrsversteigerungen.
Auch die Jungkalbinnen und Kälber konnten positiv gegenüber der April Versteigerung abschließen. Die teuerste Kuh, eine Vassilio Tochter von Alwin Muxel, Großdorf, wurde um EUR 2.020,- (netto) von Thomas Huber, Galtür, ersteigert.
Bei den Kalbinnen konnten gleich zwei Kalbinnen die 2.000er Grenze überschreiten. Eine Payoff Tochter von Elfriede Sussitz, Dornbirn, und eine Profil Tochter von Simone Feurstein, Schwarzach wurden um jeweils EUR 2.020,- (netto) von Paul Fehr, Feldkirch bzw. Paul Jakob, Hittisau, gekauft.
Bei den Holstein Kalbinnen erreichte die Goldchip Tochter von Thomas Huber, Galtür, mit EUR 2.060,- (netto) den besten Preis. Sie wurde von Martin Amann, Hohenems, ersteigert.
Beste Qualität zeigten auch die Fleckvieh Kalbinnen. Die teuerste Kalbin, eine GS Vogt Tochter von Gerhard Fruhauf, Dünserberg, wurde um EUR 2.060,- (netto) von Walter Rauch, Dünserberg, angekauft. 

  

 
 
 

677. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder und Stiere am 13. April 2015

Inlandsmarkt rettet Versteigerung 

Aufgrund der restriktiven gegenwärtigen Veterinärbestimmungen in Bezug auf Sammelstellen und Handelsstallungen konnten die Viehhandelsfirmen nur sehr zögerlich einkaufen. (Zum Beispiel müssen derzeit die Versteigerungstiere innerhalb von sechs Tagen verladen werden! Wird diese Frist versäumt, müssen wieder 30 Tage bis zur nächsten Verlademöglichkeit abgewartet werden – dies trifft bei Zuchtverbänden und Zuchtviehhändlern auf völliges Unverständnis, erschwert den Viehexport und drückt die Preise für die Züchter!)
Zum Glück wurden melkende Kühe stark im Inland nachgefragt. 56 Prozent der Zuchtkühe wurden von heimischen Käufern ersteigert.
Der starke Preisrückgang bei den trockenen Kühen und Kalbinnen führte schließlich zu einem Rückgang des Gesamtdurchschnittspreises von knapp über EUR 100,-.
Die teuersten Kühe waren mit je EUR 2.140,- eine Hurra Tochter von Karl Gasser, Hohenems und eine Tau Tochter von Michael Pfeifer aus Gaschurn. Sie wurden von Michael Bär bzw. Jürgen Moosbrugger, beide aus Andelsbuch, gekauft.
Die teuerste Kalbin, eine Jongleur Tochter von Silke Wachter aus Bürs, wurde um EUR 2.180,- von Richard Fuchs, Lingenau ersteigert.
 
Darüber hinaus wurden zwei formschöne HB-Stiere mit ausgezeichneten Zuchtwerten um durchschnittlich EUR 2.250,- verkauft.
  
  

 
 
   
 

676. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 02. März 2015

Nachfrage zeigt steil nach oben
 
Leider war die März Versteigerung überschattet von einem sehr geringen Angebot. Zusätzlich konnten einige Betriebe wegen fraglicher IBR Ergebnisse am Montag nicht auftreiben.
Die Nachfrage bei den italienischen Firmen war sehr groß und man hätte noch viel mehr Tiere versteigern können.
Der Gesamtdurchschnittspreis ist um über EUR 200,- angestiegen und lag bei EUR 1.511,- (netto). Auch gegenüber März 2014 ergab sich ein Plus von knapp EUR 70,- (netto).
Beim Braunvieh wurde die teuerste Kuh (Pedant x Sandro)  von Stefan Maissen, Rankweil, um EUR 1.820,- (netto) von der Fa. Fuchs Alexander angekauft. Die teuerste Kalbin (Jongleur x Paramont) wurde ebenfalls um EUR 1.820,- von Richard Simma, Schnepfau, an die Fa. Schwaninger Erwin verkauft.
Bei den Holsteins verkaufte Stefan Maissen, Rankweil, die teuerste Kuh (Captain x Joyboy Red) um EUR 2.120,- an die Fa. Fuchs Alexander.
Die Holstein-Kalbin (Windbrook x Zenith) von Elfriede Bürkle, Bürs, war mit EUR 2.440,- das teuerste Tier der Versteigerung. Es wurde von Thomas Marte aus Koblach ersteigert.
  
  

 
 
 

675. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder und Stiere am 12. Jänner 2015

EUR 4.450,- für „Linette“
 
Die junge Vigor Tochter von Harald Spiegel, Rankweil, war das Highlight der ersten Versteigerung 2015. Die knapp 2-jährige Kalbin wurde nach einem heißen Bietergefecht von Richard Fuchs, Lingenau, zum Nettopreis von EUR 3.980,- ersteigert.
Daneben waren die Preise sehr gedämpft und lagen um EUR 230,- unter dem Jännerpreisniveau von 2014.Gegenüber den Herbstversteigerungen war die Preislage stabil. Der Inlandsanteil war mit 30 Prozent leicht steigend, aber immer noch nicht preisbildend.
Die Qualität war durchwachsen. Vor allem bei den Kühen, die sehr gute Leistungen vorweisen konnten, mussten die Verkäufer Preiseinbußen hinnehmen.
Die teuerste Kuh war die Duke Tochter (HF) Gerti von Stefan Maissen, Rankweil, die um EUR 2.060,- (netto) vom Viehhandel gekauft wurde. Die teuerste Braunvieh-Kuh, eine Payboy Tochter von Josef Nessler, Braz, wurde um EUR 1.920,- (netto) von Eugen Meusburger, Bizau, ersteigert.
 
Stiermarkt
Sieben Braunviehstiere wurden empfohlen (IIa) und davon fünf um durchschnittlich EUR 1.370,- (netto) verkauft. Zwei Stiere wurden trotz guter Preise nicht abgegeben.