90. Jahresvollversammlung am 22.03.2014

Jahresvollversammlung des Braunviehzuchtverbandes


 
Am Samstag den 22. März fand in der Landwirtschaftsschule Hohenems die  90. Ordentliche Vollversammlung statt.




Obmann Rupert Nigsch konnte zahlreiche Ehrengäste, Züchter und Interessierte begrüßen, wenngleich die Anzahl der Besucher auf Grund des trockenen Wetters etwas unter den Vorjahren lag.



Dr. Th. Jutz präsentierte einen erfolgreichen Geschäftsbericht. 



Die Leistungen der Braunviehkühe in Vorarlberg steigen mäßig aber stetig Richtung der 7000 Liter Marke.

Die Bilanz wurde von Herr Hotz, Vertreter des Raiffeisenverbandes vorgestellt, vom Aufsichtsrat überprüft und zur Abstimmung gebracht.
Die Vollversammlung genehmigte die Bilanz 2013.

In den Aufsichtrat neu gewählt wurde Johannes Kaufmann aus Schwarzenberg, nachdem Ignaz Greber auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist.
Ins Schiedsgericht wurde neu Werner Moosbrugger aus Schnepfau gewählt, da Hans Moosbrugger ebenfalls auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist.
 
Zahlreiche Erhrenpreise konnten vergeben werden.
Für 40 jährige Vereinstätigkeiten konnten Kremmel Walter, Lustenau und Vallaster Manfred, Bartholomäberg das Goldenen Ehrenzeichen entgegen nehmen.

 
Ein großer Erfolg und ein Garant für die Langlebigkeit der Rasse Braunvieh waren die Ehrungen für die Betriebsführer der 15 neue Hunderttausend - Liter Kühe.




Ebenfalls haben 79 Landwirte den Ehrenpreis der ZAR für 75.000l - Kühe erhalten.
Für gutes Management konnten wiederum 33 Betriebe  den Ehrenpreis der ARGE-Braunvieh entgegen nehmen.
Es ist sehr erfreulich dass so viele Züchter diese Auszeichnung erreichen konnten. 



 
Die Besucher warteten dann gespannt auf das Referat von Stefan Hodel, (Leiter der  LBE-Schweiz)  zum Thema "Zuchtziel und Ausstellungen - ein Widerspruch"


 
Aus seiner Sicht gibt es keinen Widerspruch, wenngleich er sagt, das  die Schautiere im Durchschnitt mit der Größe eine Grenze erreicht haben die nicht allgemein gewünscht ist. Die Tendenz ist geht aber derzeit langsamer nach oben. Wenn die Kühe aber auch mit der Leistung und dem Exterieur bestechen soll das kein Hinderniß sein, Genetik von diesen Kühen zu nützen. Vermehrt werden jetzt  und in Hinkunft bereits Jungtiere aus diesen Kühe und anderen interessanten Kühen für den Zuchtfortschritt genützt.
Die genomische Untersuchung bietet hier große Vorteile um Generationen zu überspringen.
Eine kleinere Diskussion gab es im Anschluß daran über die gewünschte Europa weit einheitliche Beschreibung der Kühe und die Sperma Angebote von interessanten Jungstieren, die auf Grund von Lieferproblemen manchmal nicht erfüllt werden können.
 
 
Im Anschluß an die Versammlung wurden alle Geehrten sowie Ehrengäste noch zu einem Mittagessen eingeladen.
 
Herzliche Gratulation allen Geehrten!