Versteigerungsberichte 2013

663. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 02. Dezember 2013

Inlandsnachfrage gestiegen


Die letzte Versteigerung der heurigen Vermarktungssaison brachte nach der leichten Erholung im November erneut einen Preiseinbruch. Allerdings war die Qualität sehr durchwachsen, Spitzentiere haben sowohl bei Kühen und Kalbinnen gefehlt.

Rund – EUR 90,- im Durchschnitt mussten die Verkäufer hinnehmen, trotzdem wurden fast alle Tiere abgegeben. Erfreulicherweise hat die Nachfrage aus dem Inland stark angezogen. Allein bei den Kühen in Milch betrug der Inlandsabsatz 64 Prozent, 22 Prozent bei den Kalbinnen. Über die gesamte Versteigerung lag der Inlandsabsatz bei 40 Prozent.

Preisanstiege gab es nur bei den trockenen Kühen sowie bei Kälbern und Jungkalbinnen. Es besteht zumindest die Hoffnung der Züchter, dass die Talsohle bei den Preisen erreicht ist.
Sollten die Drittlandsmärkte bedient werden können, dürfte sich die Situation deutlich verbessern.

Die teuerste Kuh, eine Prunki Tochter von Martin Gorbach, Thüringerberg, wurde um EUR 2.000,- (netto) von Melitta Meusburger, Großdorf, ersteigert.
Die teuerste Kalbin, eine Diddi Tochter von Hermann Hillbrand, Braz, wurde von der Firma Fuchs Richard um EUR 1.880,- angekauft.


Jungrinder gesucht
In der kommenden Woche kommt eine türkische Einkaufskommission nach Vorarlberg um Jungrinder anzukaufen. Meldungen bitte umgehend an den Braunviehzuchtverband!


                               

 Æ 02.12.2013

+/- 11.11.2013

    8  Kühe trocken

€ 1.308,-

        121,-

  42  Kühe in Milch

€ 1.392,-

        - 87,-

  64  Kalbinnen

€ 1.302,-

        - 83,-

  15  Jungkalbinnen

    823,-

        223,-

   11  Kälber

    536,-

          43,-

    5  Nutztiere

€ 1.000,-

      - 240,-

Andere Rassen:

      

4 Holstein-Kälber

    388,-

1 Holstein-Kuh in Milch

€ 1.480,-

      - 173,-

6 Holstein- Kalbinnen

€ 1.687,-

            2,-

1 Holstein-Nutztier

€ 1.800,-

1 Fleckvieh-Nutztier

€ 1.800,-

Kühe

    880,-  bis    2.000,-

Kalbinnen

€ 1.000,-  bis    1.880,-

Verkaufsrichtung:

60 % Export

40 % Inland

 

Autor LK 



  

662. Absatzveranstaltung für weibliche Zuchttiere am 11. November 2013

Leichte Besserung

 
Eine überraschend gute Nachfrage der italienischen Einkäufer stieß auf eine sehr gute Qualität vor allem bei den Kühen. Die Milchmenge und das Ergebnis der Schalmtest war überdurchschnitlich gut und so konnte besonders bei den Kühen ein etwas besserer Preis erzielt werden.
 
Die Nachfrage aus dem Inland ist weiterhin auf einem Rekordtiefstand von 13%. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Durchschnittspreis der Kalbinnen sich nicht verbessern konnte. Dank dem guten Ergebnis bei den Kühen erholte sich der Gesamtdurchschnittspreis gegenüber Oktober um rund 70.- €.
 
Die teuerste Kuh, eine VASIR Tochter von Rhomberg Christoph, Dornbirn, wurde von der Fa. Fuchs um € 2.220.- (netto) für Italien angekauft. Ebenfalls nach Italien ging die teuerste Kalbin, eine ESTEVAN Tochter von Gasser Karl, Hohenems. Sie wurde um € 1.820.- (netto) von der Fa. Schwaninger ersteigert.
 
Auch die Holstein Tiere boten eine gute Qualität und erzielten starke Preise. Die teuerste HF Kalbin, eine RALSTORM Tochter von Wirth Anton, Andelsbuch, wurde um € 1.900.- (netto) von der Fa: Fuchs für Italien gekauft.


 

Æ 11.11.2013

+/- 28.10.2013

3 Kühe trocken

€ 1.187,-

€ 7,-

38 Kühe in Milch

€ 1.479,-

€ 144,-

35 Kalbinnen

€ 1.385,-

€ 2,-

4 Jungkalbinnen

€ 600,-

€ - 143,-

3 Kälber

€ 493,-

€ 96,-

1 Nutztier

€ 1.240,-

Andere Rassen:

3 Holstein-Kühe

€ 1.653,-

€ 118,-

8 Holstein- Kalbinnen

€ 1.685,-

€ 358,-

1 Holstein-Nutztier

€ 1.620,-

Nachtrag Fleckvieh vom 28.10.2013:

1 Fleckvieh-Kuh

€ 1.380,-

2 Fleckvieh-Kalbinnen

€ 1.530,-

1 Fleckvieh-Nutztiere

€ 1.270,-

Kühe

€ 920,- bis € 2.220,-

Kalbinnen

€ 800,- bis € 1.820,-

Verkaufsrichtung:

87% Export

13% Inland

 

       

661. Absatzveranstaltung für Zuchtstiere am 09. November 2013

Beim heurigen Hauptstiermarkt zeigten sich die Käufer eher zurückhaltend.
Ältere Stier fanden nur zögernd einen Käufer.

Vor allem jüngere Stier mit gutem Exterieur und Papieren fanden bessere Preise. Der teuerste Stier, ein PAYSSLI Sohn von Greber Arthur, Schwarzenberg, wurde um € 2.750.- (netto) vom VZV Innerberg ersteigert.

Insgesamt konnten von den 26 empfohlenen Stieren (IIa) 24 verkauft werden. Der Durchschnittspreis lag um knapp € 40.- über dem Vorjahresniveau.

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Æ 09.11.2013

+/- 10.11.2012

24 IIa Stiere (empfohlen)

€ 1.571,-

39,-

6 IIb Stiere

958,-

1 IIa OBV Stier

950,-


   

  

660. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 28. Oktober 2013

Schwierige Absatzsituation
 
Der Druck auf die Absatzmärkte wird immer größer. Nach wie vor sind keine Exporte in Drittländer möglich. Das Überangebot einerseits und die Zahlungsschwierigkeiten der Endabnehmer wirken sich deutlich auf die Preisbildung aus.

Der Absatz im Inland hat einen neuen Rekordtiefstand  mit 13 Prozent erreicht, was bedeutet, dass von 10 verkauften Stück nur noch 1 Tier in Vorarlberg verbleibt.
Die Kühe in Milch konnten das Preisniveau der letzten Versteigerung noch halten. Sie liegen aber mit EUR 1.335,- netto um EUR 200,- unter dem Vorjahresniveau! Die teuerste Kuh, eine Prunki Tochter von Gernot Gorbach, Thüringerberg wurde um EUR 1.940,- netto an Karl Gasser, Hohenems verkauft. Bei den Holstein Kühen wurde eine Baroque Tochter von Andreas Greber, Schwarzenberg, um EUR 2.040,- netto an Hubert Hagspiel, Hittisau verkauft.

Stark unter Druck waren die Kalbinnen. Ein Teil der Kalbinnen konnte dank der guten Qualität noch zu einem annehmbaren Preis verkauft werden. Der Durchschnittspreis ging jedoch in Summe aller Kalbinnen um knapp EUR 70,- zurück. Die teuerste Kalbin, eine Payssli Tochter von Paul Drexel, Nenzing, wurde um EUR 2.280,- netto von Christof Steurer, Langenegg, ersteigert.
Viele Züchter waren mit den derzeitigen Marktpreisen nicht zufrieden, rund 15 Prozent der aufgetriebenen Tiere wurden nicht abgegeben.
Für den Herbst ist kaum Besserung in Sicht, vor allem auch, wenn die Drittlandsmärkte weiterhin nicht bedient werden können.

Æ 28.10.2013

+/- 07.10.2013              

    4  Kühe trocken

€ 1.180,-

      - 220,-

  32  Kühe in Milch

€ 1.335,-

          - 5,-

  42  Kalbinnen

€ 1.383,-

        - 66,-

  12  Jungkalbinnen

    743,-

        - 72,-

    6  Kälber

    397,-

        - 90,-

    2  Nutztiere

€ 1.140,-

Andere Rassen:

      

1 Holstein-Kuh trocken

€ 1.420,-

           12,-

6 Holstein-Kühe in Milch

€ 1.535,-

          127,-

3 Holstein- Kalbinnen

€ 1.327,-

        - 366,-

Kühe

    940,-  bis    1.940,-

Kalbinnen

    840,-  bis    2.280,-

Verkaufsrichtung:

87 % Export

13 % Inland

Autor LK

   

659. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 07. Oktober 2013

Märkte unter Druck


Von allen Versteigerungen werden fallende Preise berichtet. Das Überangebot, welches einerseits durch die Ernteausfälle in einigen Regionen und andererseits durch die derzeit nicht erfüllbaren Veterinärexportzeugnisse für Rußland, die Türkei und Algerien besteht, drückt massiv auf die Preise.
Auch die Landwirte selbst scheinen derzeit keinen Bedarf zu haben – nur 21 Prozent der verkauften Zuchttiere blieben im Inland.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Gesamtdurchschnittspreis der Kühe und Kalbinnen um knapp EUR 130,- gefallen ist. Bei den Kalbinnen ließ auch die Qualität bei einem Teil der angebotenen Zuchtrinder sehr zu wünschen übrig.
Die beiden schönsten Kalbinnen wurden um über EUR 3.000,- (netto) versteigert, was schon lange nicht mehr der Fall war.

Highlight war die wunderbare Zaster-Tochter von Johannes Klocker, Dornbirn die um EUR 3.400,- (netto) vom Züchter Josef Berlinger, Au, zurückgekauft wurde.

Um EUR 3.080,- wurde eine exterieurstarke Estevan-Tochter und um EUR 2.020,-, eine Alino-Tochter, verkauft.

Die teuerste Kuh, eine Denver-Tochter mit 30,4 Kilogramm Einsatzleistung von Helmut Bilgeri, Hittisau, wurde von Peter Bilgeri, Lingenau, um EUR 1.900,- (netto) ersteigert.


 Æ 07.10.2013

+/- 16.09.2013  

    4  Kühe trocken

€ 1.400,-

       250,-

  28  Kühe in Milch

€ 1.340,-

     - 107,-

  54  Kalbinnen

€ 1.449,-

     - 146,-

    4  Jungkalbinnen

    815,-

     - 205,-

    6  Kälber

    487,-

       - 39,-

    1  Nutztier

€ 1.150,-

Andere Rassen:

      

4 Holstein-Kälber

    470,-

5 Holstein-Kühe

€ 1.408,-

    - 192,-

3 Holstein- Kalbinnen

€ 1.693,-

      - 37,-

1 Fleckvieh-Kalbin

€ 1.420,-

Kühe

    900,-  bis    1.900,-

Kalbinnen

€ 1.000,-  bis    3.400,-

Verkaufsrichtung:

79% Export

21% Inland



Autor LK


  

658. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 16. September 2013

Preis für Kalbinnen angestiegen
 
Die sehr gute Qualität der Kalbinnen hat zu einem moderaten Preisanstieg bis knapp unter EUR 1.600,- geführt. Wiederum war der Viehhandel sehr aktiv, die Inlandsnachfrage lag bei 20 Prozent und damit weit hinter den Erwartungen.
Die teuerste Kalbin, eine Wurli (Wurl-Sohn) Tochter von Bertram Wachter, Vandans, wurde um EUR 2.500,- (netto) von Erwin Schwaninger ersteigert.

Bei den wenigen Kühen ergab sich ein sehr differenziertes Bild.
Trockene Kühe waren kaum gefragt und mussten einen sehr starken Preisrückgang hinnehmen. Auch die Kühe in Milch erreichten nicht das erwartete Preisangebot: ein Drittel der Kühe wurden nicht abgegeben.
Die verkauften Kühe konnten allerdings im Preis gegenüber der letzten Versteigerung zulegen.

Die teuerste Kuh, eine Huray Tochter von Günter Riedmann, Lustenau, wurde um EUR 1.660,- (netto) ebenfalls von Erwin Schwaninger ersteigert.
Auch bei den Zuchtkälbern gab der Preis nach. Der Gesamtdurchschnittspreis wurde nur durch die starken Kalbinnen gerettet. 

  

 

Æ 16.09.2013

+/- 02.09.2013

    6  Kühe trocken

€ 1.150,-

      - 350,-

    6  Kühe in Milch

€ 1.447,-

        104,-

  51  Kalbinnen

€ 1.595,-

         41,-

    5  Jungkalbinnen

€ 1.020,-

    9  Kälber

    526,-

       - 47,-

    1  Nutztier

€ 1.300,-

    5  Betriebsauflösungen

€ 1.092,-

Andere Rassen:

1 Holstein-Kuh

€ 1.600,-

2 Holstein- Kalbinnen

€ 1.730,-

4 Holstein-Nutztiere

    725,-

1 Fleckvieh-Kalbin

€ 1.580,-

2 Fleckvieh-Nutztiere

    470,-

Kühe

    800,-  bis    1.660,-

Kalbinnen

€ 1.100,-  bis    2.500,-

 

Verkaufsrichtung:

80% Export

 

20% Inland

 




   Autor LK


  

657. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 02. September 2013

Fehlende Inlandsnachfrage!
  
Wo bleibt der heimische Käufer?
Eine einzige Kuh und 12 Kalbinnen konnten bei der letzten Versteigerung im Inland verkauft werden.
Das ist ein absoluter Tiefstand von 15 Prozent Inlandsanteil.
 
Die fehlende heimische Nachfrage drückte auf den Preis. Auch wenn viele italienische Einkäufer vor Ort waren, konnten die Vorjahrespreise nicht erreicht werden.
 
Das Preisniveau konnte nahtlos an die letzte Mai-Versteigerung anschließen, wobei es starke Unterschiede zwischen Kühen und Kalbinnen gab.
Die Milchleistung der Kühe und das Schalmtestergebnis waren überdurchschnittlich, trotzdem musste wegen fehlenden Käufern aus Vorarlberg ein starker Preisrückgang hingenommen werden.
 
Die gute Qualität der Kalbinnen und eine starke Auslandsnachfrage brachte dagegen einen Preisanstieg. Teuerste Kuh war eine Carambo Tochter von Riedmann Günther, Lustenau die um € 1.740,- an Viehhandel Fuchs verkauft wurde.

 
Die teuerste Kalbin, eine Johnson Tochter von Christian Kasper, St. Gallenkirch wurde um EUR 2.600,- von Clemens Nigsch, St. Gerold ersteigert.
Insgesamt erzielten neun Kalbinnen einen Preis über EUR 2.000,- (netto), was für die Qualität der aufgetriebenen Kalbinnen spricht. 


Æ 02.09.2013

 +/- 06.05.13                  

   1 Kuh trocken

€ 1.500,-

      - 40,-

20 Kühe in Milch

€ 1.343,-

     - 220,-

89 Kalbinnen

€ 1.554,-

         61,-

  3 Kälber

    573,-

       113,-

  2 Nutztiere

€ 1.610,-

  4 Betriebsauflösungen

€ 1.355,-

Andere Rassen:

      

3 Holstein-Kälber

   547,-

  -293,-

2 Holstein-Kalbinnen

€ 1.670,-

   113,-

1 Holstein-Nutztier

€ 1.800,-

1 Grauvieh-Nutztier

€ 1.320,-

Kühe

    940,-  bis    2.000,-

Kalbinnen

    900,-  bis    2.600,-

Verkaufsrichtung:

85% Export

15% Inland

Autor LK   

 

656. Absatzveranstaltung am 6. Mai 2013

Großer Auftrieb

 
Ein Angebot wie schon lange nicht mehr: 209 Zuchttiere wurden bei der letzten Versteigerung vor der Sommerpause aufgetrieben.

Die Qualität war durchschnittlich und nicht alle Belegdaten entsprachen den Wünschen der Käufer. So erhielten verschiedene Tiere nur geringe Angebote und mancher Züchter zog es vor, das Tier wieder mit nach Hause zu nehmen – 22 Tiere wurden nicht abgegeben.

Obwohl elf Kühe und Kalbinnen einen Preis über EUR 2.000,– (netto) erreichen konnten, lag der Durchschnittspreis bei allen Kategorien im Schnitt um EUR 100,– unter dem Niveau der April Versteigerung.

Die Nachfrage aus Italien war groß und zusätzliche Händler konnten begrüßt werden. Die Inlandsnachfrage war mit 22 Prozent eher gering.
Die Spitzenkalbin, eine Prunki-Tochter von Kurt Helbock, Höchst, ging um EUR 2.400,– zu Thomas Huber nach Galtür im Tirol.

Die beste Kuh, eine Vasir-Tochter von Wolfgang Huber, Lech, wurde um EUR 2.260,– von der Firma Ehrenfried Fuchs für Italien ersteigert.


        Ø 6. Mai             

+/- 8. April

    4 Kühe trocken

EUR 1.540,–

EUR  - 140,–

  36 Kühe in Milch

EUR 1.563,–  

EUR  - 107,–

  98 Kalbinnen

EUR 1.493,–

EUR  - 104,–

    3 Jungkalbinnen

EUR    893,–

EUR  - 175,–

  24 Kälber

EUR    460,–

EUR  -   84,–

  11 Betriebsauflösungen

EUR 1.331,–

 

Andere Rassen:

    1 Holstein-Kalb

EUR   840,–

EUR      80,–

    1 Holstein-Kuh

EUR 2.020,–

EUR    120,–

    3 Holstein-Jungkalbinnen

EUR    620,–

EUR    620,–

    6 Holstein-Kalbinnen

EUR 1.557,–

EUR  - 373,–

    1 Fleckvieh-Kalb

EUR   380,–

    2 Fleckvieh-Kalbinnen

EUR 1.290,–

Kühe

EUR 1.040,– bis 

EUR  2.260,–

Kalbinnen

EUR    900,– bis 

EUR  2.400,–

Verkaufsrichtung: 78 Prozent Export, 22 Prozent Inland




   

655. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder und Stiere am 08. April 2013

Preisanstieg

 
Ein kleines Angebot und eine starke Inlandsnachfrage bewegte die Preise nach oben.

55 Prozent der Kühe und Kalbinnen wurden von heimischen Landwirten ersteigert, der Durchschnittspreis stieg um EUR 130,- auf knapp EUR 1.600,-!
Den größten Preisschub gab es bei den Jungkalbinnen, die mit guter Qualität im Durchschnitt EUR 1.068,- erreichten – ein Plus von rund EUR 450,- gegenüber der letzten Versteigerung.
Die teuerste Jungkalbin eine Acevio Tochter von Kuno Staudacher, Bildstein ging um EUR 1.520,- zu Jakob Juen ins Montafon.
Bei den Kühen wurden einige Preise über EUR 2.000,- erzielt. Die teuerste Kuh war eine Joel Tochter von Otmar Winder, die um EUR 2.200,- als Kaufauftrag vom Braunviehzuchtverband vermittelt wurde.
Die teuerste Holstein Kuh eine Electric Tochter von Josef Anton Mätzler wurde um EUR 2.400,- verkauft.
Den höchsten Preis erzielte die Jongleur Kalbin von Siegfried Wittwer, Bürs, die um EUR 2.480,- von Richard Fuchs, Lingenau ersteigert wurde.
Die einzigen Preisrückgänge wurden bein den Kälbern verzeichnet, die um EUR 60,- weniger kosteten wie auf der März Versteigerung.
   
  
Stiermarkt

Die drei IIa Stiere konnten im Schnitt um fast EUR 1.900,- verkauft werden, was einen Preisanstieg um EUR 500,- bedeutet. 


  

 Æ 08.04.2013

+/- 04.03.2013   

    1 Kuh trocken

€ 1.680,-

       60,-

  23 Kühe in Milch

€ 1.670,-

     146,-

  14 Kalbinnen

€ 1.597,-

     140,-

  12 Jungkalbinnen

€ 1.068,-

     448,-

  19 Kälber

    544,-

     - 63,-

    2 Nutztiere

€ 1.650,-

     350,- 

Andere Rassen:

      

2 Holstein-Kälber

   760,-

  -200,-

3 Holstein-Kühe

€ 1.900,-

   560,-

2 Holstein-Kalbinnen

€ 1.930,-

 +/- 14.01.2013                  

3  IIa – Stiere

€ 1.867,-

      € 507,-

1  IIb – Stier

€ 1.550,-

Kühe

      1.040,-  bis 

  2.400,-

Kalbinnen

      1.220,-  bis 

  2.480,-

Verkaufsrichtung:

45% Export

55% Inland



Autor LK

 

654. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 04. März 2013

Wenig Angebot – gute Nachfrage

 
Mit knapp über 60 Tieren auf der Versteigerung war das Angebot eher grenzwertig. 22 Kühe, 7 Kalbinnen und 23 Kälber wurden letztendlich abgegeben.
Die Inlandsnachfrage war groß und lag bei 59 Prozent.
Dementsprechend gering war die “Ausbeute“ für die Exporteure.

Es bleibt zu hoffen, dass dies wirklich eine Ausnahmesituation war, wobei sich der starke Drittlandabsatz vom Herbst deutlich bemerkbar macht.

Teuerste Kuh war eine Vigor Tochter von Josef Bitschnau, Bartholomäberg, die um EUR 2.640,- (netto) von Stark Eduard, Fontanella, gekauft wurde.
Die teuerste Kalbin ging ins Tirol – eine Carambo Tochter von Stefan Walter, Thüringen.

                              

 Ø 04.03.2013

+/- 14.01.2013     

    2 Kühe trocken

€ 1.620,-

     400,-

20 Kühe in Milch

€ 1.524,-

       58,-

         7 Kalbinnen

€ 1.457,-

       65,-

1 Jungkalbin

    620,-

   23 Kälber

    607,-

     - 41,-

     1 Nutztier

€ 1.300,-

Andere Rassen:

      

1 Holstein-Kalb

    960,-

1 Holstein-Kuh

€ 1.340,-

1 Fleckvieh-Kalb

    550,-

Kühe

 1.080,-  bis 

  2.640,-

Kalbinnen

  1.100,-  bis 

  1.820,-

Verkaufsrichtung:

41 % Export

59 % Inland

 



Auto LK

 

653. Absatzveranstaltung für weibliche Rinder am 14. Jänner 2013

Mäßiger Start
 
Die erste Versteigerung 2013 brachte einen durchschnittlichen Preisrückgang von knapp EUR 90,- gegenüber Dezember 2012.
 
Die Qualität war zufriedenstellend und trotzdem konnte das Preisniveau vom Vorjahr bei den Kalbinnen und melkenden Kühen nicht gehalten werden.
Überdurchschnittlich gut schnitten die Kälber (+ EUR 149,-) und die Jungkalbinnen ab. Bei den Jungkalbinnen wurde auch mit EUR 1.900,- ein Rekordpreis für eine Premissimo Tochter erzielt. Sie wurde von Alois Meusburger, Bezau an Erich Mangeng, Silbertal, verkauft.
Sowohl bei den Kühen als auch bei den Kalbinnen wurde kein Preis über EUR 2.000,- erzielt. Die Höchstpreise lagen knapp über EUR 1.900,-.
Erstmals konnte auch ein Einkäufer aus Luxemburg begrüßt werden. Er kaufte für seine Züchter Kälber und Kühe und sorgte für einen regen Marktverlauf. Die Exportquote lag bei 80 Prozent, d.h. die einheimischen Käufer beteiligten sich kaum am Marktgeschehen und waren mitverantwortlich für die niedrigen Preise.

Stiermarkt
Trotz  anfänglich enttäuschendem Verlauf konnten alle IIa Stiere letztlich verkauft werden. Der Durchschnittspreis lag sogar EUR 210,- höher gegenüber der Jännerversteigerung 2012.



                              

 Ø 14.01.2013

+/- 03.12.2012   

8 Kühe trocken

€ 1.220,-

        50,-

35 Kühe in Milch

€ 1.466,-

     - 14,-

23 Kalbinnen

€ 1.392,-

     - 89,-

Andere Rassen:

      

2 Holstein-Kühe

€ 1.400,-

4 Holstein-Kalbinnen

€ 1.585,-

1 Holstein-Nutztier

€ 1.760,-

2 Fleckvieh-Kalbinnen

€ 1.740,-

 +/- 16.01.2012   

5  IIa – Stiere

€ 1.360,-

      € 210,-

Kühe

   880,-  bis    1.920,-

Kalbinnen

 1.060,- bis    1.920,-

Verkaufsrichtung:

80% Export

20% Inland


Autor LK


Aktuelles:

Versteigerung Vlbg.

MO, 04.12.2017, Dornbirn

1026. Versteigerung

DI, 05.12.2017, Imst

Versteigerung Vlbg.

MO, 08.01.2018, Dornbirn

Versteigerung

MI, 06.12.2017, Rotholz

1027. Versteigerung

DI, 09.01.2018, Imst

Versteigerung

MI, 10.01.2018, Rotholz

1028. Versteigerung

DI, 20.02.2018, Imst

Versteigerung

MI, 21.02.2018, Rotholz

Versteigerung Vlbg.

MO, 12.03.2018, Dornbirn

1029. Versteigerung

DI, 13.03.2018, Imst

Versteigerung

MI, 14.03.2018, Rotholz

Versteigerung Vlbg.

MO, 09.04.2018, Dornbirn

1030. Versteigerung

DI, 10.04.2018, Imst

Versteigerung

MI, 11.04.2018, Rotholz

Versteigerung Vlbg.

MO, 30.04.2018, Dornbirn